Im Jahr 2020 ging die Zahl der Verkehrstoten zurück

Nach vorläufigen Daten der Europäischen Kommission starben 2020 in EU-Ländern fast 4.000 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen als 2019.

Experten schätzen, dass im vergangenen Jahr 18.800 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, was einer beispiellosen jährlichen Reduzierung von 17% gegenüber 2019 entspricht. Der Verkehrsrückgang aufgrund der Pandemie (strenge Quarantänemaßnahmen) hat zur Verbesserung der Straßensituation beigetragen.

Während des Jahrzehnts 2010-2020 sank die Zahl der Verkehrstoten in der EU um 36% und lag damit unter dem Ziel einer Reduzierung um 50%. Nur Griechenland (54% Rückgang) übertraf das Ziel, gefolgt von Kroatien (44%), Spanien (44%), Portugal (43%), Italien (42%) und Slowenien (42%). Insgesamt verzeichneten neun Mitgliedstaaten einen Rückgang von mehr als 40%.

Unfallübersicht

Griechenland verzeichnete 2010 113 Verkehrstote pro Million Einwohner (die meisten in der EU), 2019 sank die Zahl jedoch auf 64 pro Million und 2020 sogar noch mehr – auf 54 Todesfälle pro Million. Der Rückgang der Verkehrstoten in unserem Land betrug im Zeitraum von 2019 bis 2020 16% und im Zeitraum von 2010 bis 2020 54%.

Verkehrsunfälle: Die sichersten Straßen gibt es immer noch in Schweden
Insgesamt gab es im vergangenen Jahr in der EU 42 Verkehrstote pro Million Menschen, gegenüber 51 im Jahr 2019 und 67 im Jahr 2010. Experten zufolge bleibt Europa der sicherste Kontinent der Welt und liegt über dem globalen Durchschnitt (180 Todesfälle).

Der Rückgang der Todesfälle auf EU-Straßen war im vergangenen Jahr nicht einheitlich. Die größten Reduzierungen (20% oder mehr) wurden in Belgien, Bulgarien, Dänemark, Spanien, Frankreich, Kroatien, Italien, Ungarn, Malta und Slowenien verzeichnet. Im Gegensatz dazu verzeichneten fünf Mitgliedstaaten (Estland, Irland, Lettland, Luxemburg und Finnland) einen Anstieg der Todesfälle im Straßenverkehr.

Die sichersten Straßen befinden sich immer noch in Schweden (18 Todesfälle pro Million Einwohner im Jahr 2020), während Rumänien im Jahr 2020 die schlimmste Situation aufweist (85 Todesfälle pro Million Einwohner).

Es wurde festgestellt, dass aufgrund von Covid-19 die Verwendung von Fahrrädern erheblich zugenommen hat. Diese ermutigende Entwicklung könnte sich positiv auf die Luftqualität und den Klimawandel auswirken und gleichzeitig neue Herausforderungen für die Verkehrssicherheit schaffen. In der EU sind etwa 70% der Verkehrstoten in städtischen Gebieten gefährdete Verkehrsteilnehmer, darunter Fußgänger, Motorradfahrer und Radfahrer.





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