Griechenland: Tax hat einen Vertrag mit kurzfristigen Mietplattformen unterzeichnet

Die Strafen für Immobilieneigentümer, die es vermeiden, Einkünfte aus kurzfristigen Mieten beim Finanzamt zu melden, sowie für Eigentümer, die ihre Immobilie nicht auf der elektronischen AADE-Plattform deklariert haben, werden verschärft.

In den vergangenen Jahren wurden mehr als 20.000 Immobilien identifiziert, die kurzfristige Mietplattformen (Airbnb usw.) verwendeten, die nicht im elektronischen Register registriert waren. Der Leiter der AADE forderte die Eigentümer und Manager auf, Immobilien und Einkommen für die zwei Jahre 2018-2019 zu deklarieren, und stellte fest, dass sie alle identifiziert und aufgefordert werden, die vom Gesetz vorgesehenen Steuern und die entsprechenden Geldbußen zu zahlen. Die Steuerverwaltung „startet“ bereits neue Programme, mit denen Schnittpunkte mit Daten von Kreditinstituten sowie von Handelsplattformen nachverfolgt werden können. Unfairer Wettbewerb

Gleichzeitig sind bereits Daten von wichtigen Mietplattformen wie Airbnb eingegangen, und die Kontrolle wurde erweitert, um diejenigen zu identifizieren, die „vergessen“, Einnahmen von anderen elektronischen Plattformen anzugeben. Jetzt werden die AADE-Prüfer von den Schritten des Tourismusministeriums unterstützt, und die Finanzpolizei wird für die Immobilienkontrolle zuständig sein.

Dies stellte sich jedoch als nicht ausreichend heraus, und das griechische Finanzamt unterzeichnete Vereinbarungen mit den drei größten elektronischen Austauschplattformen Airbnb, Booking.com und VRBO, die Teil der Expedia-Gruppe sind. Nach Angaben der Steuerbehörden profitieren Tausende von Hausbesitzern zu 100% von diesem Geschäft, ohne Steuern an den griechischen Staat zu zahlen. Diese Wendung der Ereignisse hat zusätzlich zu den schädlichen Staatseinnahmen zu ernsthaften Problemen für Vermieter und Hoteleinheiten geführt, die dieses Phänomen nicht bewältigen können. Grundsätzlich bemühen sich die Finanzmitarbeiter sicherzustellen, dass kurzfristige Mieten keinen unlauteren Wettbewerb für Unternehmen schaffen, die legal arbeiten, und keine Nebenwirkungen bei der Suche nach Wohnraum verursachen.

„Beschneidung“

In diesem Zusammenhang und um die Steuerhinterziehung in der ersten Phase zu verringern, sieht die vom Direktor von AADE Georgios Pitsilis unterzeichnete Vereinbarung vor, dass der Eigentümer oder Verwalter von Immobilien, um sein Eigentum auf den oben genannten Plattformen zu registrieren, eine Nummer auf der Plattform für die Registrierung der Immobilie im AADE-Kurzzeitmietregister. Daten, die ohne entsprechende Identifikationsnummer auf der Plattform eingegeben werden, werden vom System automatisch abgelehnt. Somit kennt das Finanzamt genau die Anzahl der geleasten Objekte und die Einnahmen, die der Eigentümer-Manager erzielt.

„Dieser Meilenstein bewährter Verfahren ermöglicht es uns, die Einhaltung der Steuervorschriften zu verfolgen und zu verbessern und gleichzeitig gleiche Wettbewerbsbedingungen für kurzfristige Mietplattformen zu gewährleisten“, sagte der Direktor von AADE.

Giacomo Trovato, General Manager von Airbnb für Italien und Südosteuropa, sagte: „Diese Vereinbarung ist eine großartige Nachricht für Airbnb-Gastgeber und wird es mehr Menschen in Griechenland erleichtern, ihre Häuser zu teilen. Wir arbeiten eng mit Regierungen und Behörden zusammen, um Partnerschaften zu schaffen, die Familien helfen und einen verantwortungsvollen Tourismus unterstützen. Diese Vereinbarung bietet Klarheit und Transparenz für alle, die im kurzfristigen Vermietungsgeschäft in Griechenland tätig sind, sagte Anj Janssen von Booking.com.

Was ist vorgesehen

Die zwischen AADE und drei führenden Austauschplattformen unterzeichnete Vereinbarung sieht vor:

Die Plattformen stellen ihren jeweiligen Websites einen klaren und genau definierten Spielraum zur Verfügung, damit der Eigentümer / Verwalter die erforderliche Registrierungsnummer oder einen angemessenen Ausschluss nach griechischem Recht registrieren kann. Die Plattformen informieren über das bereits registrierte Eigentum über die Verpflichtung zur Angabe ihrer Registrierungsnummer gemäß griechischem Recht sowie über das Risiko einer Nichteinhaltung. Die Plattformen erklären sich damit einverstanden, dass sie bei entsprechender Benachrichtigung durch AADE alle Registrierungen löschen, die keine angebliche Eigentumsregistrierungsnummer oder einen angemessenen Ausschluss im Sinne des Gesetzes enthalten. Die vereinbarten Verfahren werden jährlich ab Juni 2021 überprüft. Bußgelder von 5.000 bis 20.000 Euro

Nach der geltenden Gesetzgebung liegen die Geldbußen, die Verstöße zu zahlen haben, zwischen 5.000 und 20.000 Euro und beziehen sich auf Folgendes:

Fehlende Registrierung im „Register für kurzfristige Immobilien“. Nichtangabe der Registrierungsnummer im „Register für kurzfristige Immobilien“ bei der Platzierung von „Immobilien“ auf digitalen Plattformen sowie auf anderen Werbemitteln. Fehlende Identifikationsnummer bei der Platzierung von Immobilien auf digitalen Plattformen sowie bei anderen Werbemitteln durch „Administratoren“, für die keine Verpflichtung besteht, sich im „Register“ für kurzfristige Immobilien zu registrieren.

Die Strafe für jeden Verstoß beträgt 5.000 EUR, was sich für den zweiten Verstoß verdoppelt (10.000 EUR). Für jeden nachfolgenden Verstoß wird ab dem dritten im selben Jahr eine Geldstrafe in Höhe des Vierfachen des ursprünglich verhängten Betrags verhängt, dh 20.000 Euro.





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