Kriminelle Fahrlässigkeit hinter dem Schinos-Feuer

Die beispiellose Nachlässigkeit und die mangelnde Eigenverantwortung als dominierendes Element der modernen griechischen Gesellschaft haben dazu geführt, dass die Menschen am Mittwoch gegen 21 Uhr in einem Olivenhain in der Nähe von Schinos trockene Zweige verbrennen wollten, aber infolgedessen das gesamte Gebiet verbrannten.

Am Donnerstagmorgen untersuchten die Ermittler der Feuerwehr umgehend, und erfahrene Beamte stellten sofort fest, wie das Feuer ausbrach und wer schuld war. Einige Stunden nach Abschluss der Untersuchung bestätigte der stellvertretende Minister für Katastrophenschutz Nikos Hardalias die Brandstiftung.

Offensichtlich wird die Justiz versuchen, die Verantwortung unter den Tätern zu verteilen, und sie werden für das belohnt, was sie getan haben. Die Frage bleibt jedoch unbeantwortet, wie sich die Bürger dieses Landes, die vor drei Jahren in Mati um mehr als 100 Opfer trauerten und in kollektive Trauer stürzten, immer noch so verantwortungslos verhalten und nicht über die Folgen ihres Handelns nachdenken.

Solche Verbrechen müssen demonstrativ bestraft werden, damit hoffentlich jeder Bürger des Landes irgendwann erkennt, dass er nicht nur die Befriedigung seiner Rechte fordern kann, sondern auch seine Pflichten erfüllen muss.

Hier wurden am 21. Mai Brände registriert.

Wie das Feuer begann

Mittwochabend brach in Schinos, Korinth, ein Feuer aus. 166 Feuerwehrleute in 54 Fahrzeugen, 7 Fußgruppen und motorisierten Spezialeinheiten stürmten zum Ort des Feuers. Der Verkehr auf den Straßen in der Region wurde gestoppt und sechs Dörfer und Siedlungen wurden evakuiert: Shinos, Agia Sotira, Vamvakies, Mavrolimni, Mazi, Paraskeva und zwei Klöster, Agios Ioannis Makrinos und Agia Paraskevi.

Fast sofort löschte die Brandbekämpfungsluftfahrt das Feuer: 14 Flugzeuge und 2 Hubschrauber. Die Ergebnisse waren jedoch nicht sehr ermutigend.

Siehe Aussagen des Feuerwehrchefs:

Erklärung des Feuerwehrchefs zur Lage in Shini Corinthias

Erklärung des Feuerwehrchefs zur Lage in Shini Corinthias. 21. Mai 2021

Geschrieben von Russisches Athen – Russisches Athen am Freitag, den 21. Mai 2021

Am Donnerstagmorgen bewegte sich das Feuer in Richtung Alepochori. Mittags stellte sich heraus, dass das Feuer in der Region Schinos-Alepochori in Geranea allmählich nachließ, aber der starke Wind, der an dieser Stelle zu wehen begann, aktivierte die Feuerfront, die sich in Richtung Megara wandte. Der Dienst 112 wurde sofort aktiviert und drei weitere Orte von Hani Derveniu bis Ano und Kato Pefkenea wurden vorsorglich evakuiert.

Die Feuerwehrschlacht in den Geranean Mountains ist titanisch, da Feuerwehrleute mit Waldbränden konfrontiert werden, die an unterschiedlichen und schwer erreichbaren Orten brennen.

Am Freitagmorgen bewegte sich das Feuer in Richtung Megara, was zur Evakuierung des Dorfes Papagianneika führte.

Gemäß der einschlägigen Anordnung der Behörden wurde das Dorf Papagianneika in Megara evakuiert, als ein Feuer in der Nähe wieder aufgenommen wurde.

Sehen Sie sich die eingebettete Bildergalerie online an unter:

https://rua.gr/news/sobmn/41726-za-pozharom-v-skhinose-stoit-prestupnaya-khalatnost.html#sigProId30228d681c

Nach den neuesten Informationen der Feuerwehr haben die Bewohner ihre Häuser bereits verlassen.

Insgesamt waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung laut einer Notfallbesprechung des stellvertretenden Ministers für Katastrophenschutz und Krisenbekämpfung Nikos Hardalias bereits 16.187 Hektar Wald- und Agrarland ausgebrannt. Dutzende Wohnhäuser und andere Immobilien waren ebenfalls betroffen.

Das Nationale Observatorium von Athen hat Fotos veröffentlicht, die vom Satelliten Sentinel-2 aufgenommen wurden, der am Donnerstag über Westattika und Ostkorinth geflogen ist. Das Foto zeigt die ausgebrannten Bereiche (sie haben eine braune Farbe), durch die das Feuer ging, sowie Orte, an denen es eine aktive Feuerfront und eine Rauchwolke gibt. …



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