Alles ist fair im Kampf gegen illegale Migration

Griechenland setzt akustische Kanonen, eine nicht tödliche Waffe der American Technology Corporation, gegen die Migranteninvasion ein.

Eine aggressivere Migrationspolitik verfolgen die europäischen Staaten seit 2015, als eine Menge Flüchtlinge in die Europäische Union strömte – von 1 auf 1,8 Millionen. Griechenland, das eine 200 Kilometer lange Landgrenze mit der Türkei hat, hat alle „Freuden“ dieses Prozesses erlebt. In den letzten Jahren wurden entlang des Flusses Evros im Grenzgebiet modernste Rückhaltemethoden getestet. Darunter – eine akustische Kanone, die die Entwickler als Waffe vorbereiteten, um illegale Demonstrationen zu zerstreuen. Dimostenis Kamargios, Leiter der Grenzabteilung der Region, sagt:

Wir sind für jedes Szenario gerüstet. Dank der uns zur Verfügung stehenden Systeme zeichnen wir ein klares Bild vom Geschehen in der Grenzzone und richten unsere Kräfte genau dorthin, wo versucht werden kann, Migranten massiv zu infiltrieren. Mit akustischen Kanonen, die auf mobilen Panzerfahrzeugen montiert sind, können wir dies verhindern.

Die Eindämmung von Migrationsströmen ist teuer. In den letzten 5 Jahren hat Europa über 3 Milliarden Euro in verschiedene Technologien und Ausrüstungen für die Grenzsicherung investiert – Drohnen, Wärmebildkameras, Überwachungs- und Datenanalysesysteme. Menschenrechtsverteidiger sind jedoch dagegen und betrachten diesen Ansatz als Menschenrechtsverletzung. Patrick Breuer, Europaabgeordneter der deutschen Piratenpartei, sagt:

Was an den EU-Grenzen in Bezug auf Migranten und generell in Bezug auf Ausländer passiert, ist oft ein Testfeld für Technologien, die später bei Europäern eingesetzt werden.

Befürworter mutiger Maßnahmen verweisen jedoch auf die Verwundbarkeit der EU inmitten von Migrationsabkommen und verweisen auf die Ereignisse des letzten Jahres in Griechenland im vergangenen März und kürzlich in Ceuta, Spanien. Der Gemeindevorsteher von Feres Athanasios Pemoussis stellt fest:

Unser Nachbar ist immer aggressiv. Die andere Seite hat nie eine Kompromissposition. Wir sind immer gezwungen, in der Defensive zu bleiben und immer mehr Maßnahmen zu ergreifen, um uns zu schützen.

In den letzten eineinhalb bis zwei Jahren ist der Zustrom von Flüchtlingen und Migranten nach Griechenland zurückgegangen, stellen UN-Experten fest. Es sei jedoch zu früh, um sich über das Ende der Migrationskrise zu freuen, sagen Experten. In den letzten zwei Jahrzehnten ist die Zahl der Migranten weltweit um einen Rekordwert von 80 % gestiegen und belief sich auf 272 Millionen Menschen.





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