OECD: Drei „verrückte“ Szenarien für die Evolution der Menschheit in der postähnlichen Ära

Eines der Zukunftsszenarien besagt, dass der größte Teil des menschlichen Lebens im Raum der virtuellen Realität stattfinden wird.

Die OECD, die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, teilt ihre Vision der Zeitachse nach der Pandemie in ihrem Bericht zu den Weltszenarien 2035. Leider wird die „neue Realität“ in dunklen Farben beschrieben. Es wird betont, dass „das Unglaubliche in einer Zeit möglich erscheinen wird, in der jedes Land auf das Unerwartete vorbereitet sein muss“.

Tatsächlich werden Staaten in Zukunft in einer eher düsteren Realität zunehmend mit schnellen Veränderungen und Unsicherheiten konfrontiert sein und daher Gruppen haben müssen, die auf der Ebene der Zentralregierung die Probleme der nahen Zukunft bewerten (vorhersagen).

In Bezug auf diese Szenarien, die die Welt in den nächsten 15 Jahren auf unvorhersehbare Weise beeinflussen könnten, beschreibt die OECD im ersten eine „vielschichtige Welt“, in der die Menschheit in vielen separaten und weitgehend parallelen Clustern gebildet wird, von denen jeder innerhalb sein digitales Ökosystem mit eigener Infrastruktur, um seine Autonomie zu wahren, sich vor Eingriffen von außen zu schützen und die Entwicklung der lokalen Wirtschaft zu fördern.

Das zweite Szenario, das schematisch als „virtuelle Welten“ bezeichnet wird, zeichnet ein Szenario der Zukunft nach, in dem der größte Teil des menschlichen Lebens – ob Arbeit oder Spiel – in Räumen der virtuellen Realität stattfinden wird. Experten sagen, dass der Druck auf die Menschen, solche digitalen Räume zu schaffen, enorm sein wird und Regierungen in der Lage sein werden, zu kontrollieren, welche Freiheiten die Bürger in diesem virtuellen Universum genießen dürfen.

Im dritten Szenario, dem Szenario der „verwundbaren Welt“, wird die Menschheit mit Technologien konfrontiert, die sich noch schneller entwickeln werden als erwartet. Somit werden die Menschen mit kritischen Bedrohungen ihrer Existenz konfrontiert, die eine beispiellose globale Zusammenarbeit erfordern, um die lebenswichtigen gemeinsamen Interessen der Bevölkerung zu schützen.

Schließlich, so die OECD-Organisation, werden Durchbrüche in Bereichen, die derzeit als problematisch gelten, wie etwa die Reduzierung der Treibhausgasemissionen, eine weitere Umweltzerstörung nicht verhindern.

Darüber hinaus hat die COVID-19-Pandemie, wie bereits erwähnt, dazu geführt, dass die Zahl der Arbeitslosen laut dem Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) bis 2022 weltweit 200 Millionen Menschen überschreiten wird. Es sei darauf hingewiesen, dass sich die Beschäftigung in der zweiten Hälfte dieses Jahres erholen wird, wenn auch ungleichmäßig aufgrund des begrenzten Zugangs zu Impfstoffen in einigen Ländern.

„Der Rückgang der Beschäftigung und der Arbeitszeit führte zu einem starken Rückgang des Arbeitseinkommens und einer entsprechenden Zunahme der Armut“, heißt es in einem auf der ILO-Website veröffentlichten Bericht. Nach Angaben der Organisation gelten heute mehr als 100 Millionen Arbeitnehmer als Menschen unterhalb der Armutsgrenze.

„Fünf Jahre Fortschritte bei der Beseitigung der Armut durch Erwerbstätigkeit wurden zunichte gemacht“, heißt es in dem Bericht. Die IAO schlägt auch eine formulierte Strategie zur Erholung des Arbeitsmarktes vor, die die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Unterstützung des Haushaltseinkommens umfasst. Sonst sei der Zusammenbruch nicht zu vermeiden, sagen Ökonomen.





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