Die Zahl der Hungernden auf der Welt wächst rasant, stellt die UN fest

UN-Experten sind besorgt über alarmierende Daten über den Anstieg der Zahl der Hungernden weltweit. Experten assoziieren die Lebensmittelknappheit unter anderem mit der Covid-19-Pandemie, heißt es in einem auf der Website der Organisation veröffentlichten Bericht.

Neben UN-Experten haben auch andere maßgebliche Organisationen an dem Bericht mitgearbeitet: UNICEF, IFAD (Internationaler Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung), WHO (Weltgesundheitsorganisation), WFP (Welternährungsprogramm). Die Nachricht sagt:

Im Jahr 2020 hat sich das Hungerproblem in der Welt stark verschärft… Der Hauptgrund dafür ist wohl die Covid-19-Pandemie.

Das Dokument stellt fest, dass im vergangenen Jahr jeder zehnte Einwohner des Planeten an Unterernährung litt (811 Millionen Menschen), während es ein Jahr zuvor 8,4 % waren:

Diese Zahlen deuten darauf hin, dass die Welt enorme Anstrengungen erfordert, um ihrer Verpflichtung zur Beendigung des Hungers bis 2030 nachzukommen.

Mehr als 50 % der Hungernden leben in Asien (418 Millionen), mehr als 30 % in Afrika (282 Millionen), etwa 60 Millionen in Lateinamerika und der Karibik. Jeder fünfte Einwohner des afrikanischen Kontinents (21%) leidet an Unterernährung, das ist doppelt so viel wie irgendwo sonst auf der Erde. Hinweis von Experten:

Weitere 2,3 Milliarden Menschen auf der Welt können es sich nicht leisten, genügend Lebensmittel zu kaufen. Dies ist ein Drittel der gesamten Menschheit. Diese Situation könnte jederzeit zu einer schweren Nahrungsmittelknappheit eskalieren. Inzwischen, in nur einem Jahr, ist die Zahl der Menschen in dieser Gruppe dramatisch gestiegen – mehr als in den fünf Jahren zuvor.

Im Juli dieses Jahres findet in der italienischen Hauptstadt ein Vorbereitungstreffen für den Global Food Systems Summit statt. Die Teilnehmer werden die aktuelle Situation betrachten, Themen zur Bekämpfung von Mangelernährung, Hunger, Ungleichheit, Klimawandel, Konflikten diskutieren.





Source link

Hochwertige journalistische Arbeit kann nicht kostenlos sein, da sie sonst von den Behörden oder den Oligarchen abhängig wird.
Unsere Website wird ausschließlich durch Werbegeld finanziert.
Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker, um die Nachrichten weiterzulesen.
Mit freundlichen Grüßen, Redakteure