Türkei: Neue Delta-Fälle in Woche verdreifacht

Die Zahl der mit der Delta-Mutation infizierten Menschen in der Türkei hat sich in nur einer Woche verdreifacht. Besonders deutlich ist das Wachstum in den Regionen mit den niedrigsten Impfzahlen.

Faretin Koca, Gesundheitsminister des Landes, nennt konkrete Daten: Waren es vor einer Woche noch 284 Infizierte mit der Delta-Variante, dann sind es heute 750, und über das Wochenende stieg die Gesamtzahl der Covid-19-Fälle um 20 % im Vergleich zu den Vortagen. …

Seit dem 1. Juli hat die Türkei angesichts der Touristensaison und der Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus ihre restriktiven Maßnahmen gelockert. Aber anscheinend zu früh. Der Gesundheitsminister warnt vor einem Anstieg neuer Fälle vor allem im Südosten des Landes.

Delta wurde in 36 türkischen Provinzen in der Türkei gefunden, letzte Woche waren es 30. Drei Fälle von Delta + wurden ebenfalls identifiziert. Faretin Koca forderte die Bürger auf, sich mit Impfungen zu beeilen. Er stellte fest, dass bereits 61 % der erwachsenen Bevölkerung des Landes mindestens die erste Dosis erhalten haben, diese Zahl jedoch für die verbleibende Woche vor dem Eid al-Adha auf mindestens 70 % erhöht werden muss.

Das Ministerium plant noch nicht, neue Beschränkungen einzuführen, da Impfungen die einzige Möglichkeit sind, ihre Wiedereinführung zu vermeiden. Gleichzeitig, erklärt Koca, wolle sich die Regierung nicht zum Impfen zwingen lassen. Das Gesundheitsministerium will Überzeugungsarbeit leisten und plant, die Zahl der mobilen Impfstationen zu erhöhen.

Während der Pandemie wurden in der Türkei 5,5 Millionen Covid-19-Fälle registriert, das Coronavirus kostete 50.000 Menschen das Leben. Die Impfkampagne hat sich in den letzten Wochen beschleunigt, 38 Millionen von 84 Millionen Menschen erhielten mindestens eine Dosis.





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