Deutschland: Flutkatastrophe, 20 Tote, 70 Vermisste

Zyklon „Bernd“ brachte in mehrere Bundesländer heftige Regenfälle, die zu Überschwemmungen und zum Einsturz von Häusern führten. Leider gab es menschliche Opfer.

Die Zahl der Opfer von Naturgewalten in Westdeutschland hat 19 Menschen erreicht, 70 Menschen werden vermisst, berichtet Associated Press. In vielen Städten gibt es keine Stromversorgung, in Rheinland-Pfalz im Südwesten Deutschlands und in Nordrhein-Westfalen waren rund 200.000 Menschen ohne Strom. Es gibt auch keine Mobilfunkverbindung.

Die Behörden haben im Raum Ahrweiler den Ausnahmezustand ausgerufen und die Bewohner aufgefordert, zu Hause zu bleiben und, wenn möglich, in höhere Stockwerke umzuziehen. Mehrere Städte seien von der Außenwelt abgeschnitten, teilte die Polizei mit. Einige Bewohner warten auf den Dächern ihrer Häuser auf Rettungsschwimmer. Zur Rettung von Menschen werden Helikopter eingesetzt, Freiwillige in die Arbeit der Rettungsdienste eingebunden.

Nach den neuesten Daten sind bereits mehr als 20 Menschen Opfer der Katastrophe geworden, und dies sind keine endgültigen Daten. Im Bereich des Merkischen Kreises (Nordrhein-Westfalen) starben zwei Feuerwehrleute, einer von ihnen war 46, der andere 52 Jahre alt. Die beiden Toten wurden in einem überfluteten Keller in Köln gefunden. Der Kreis Euskirchen meldete 8 Todesfälle. Im Krankenhaus in Leverkusen, in dem mehr als 400 Patienten untergebracht sind, ist die Notstromversorgung ausgefallen. Die medizinische Einrichtung wird evakuiert.

Rettungsteams aus dem benachbarten Unna und Minden wurden in die nordrhein-westfälische Stadt Hagen entsandt. Die Stadt wurde von Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Kanzlerkandidat der Bundesrepublik Deutschland der CDU/CSU, besucht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich schockiert über die Folgen der verheerenden Überschwemmungen in Westdeutschland. Auch der deutsche Vizekanzler Olaf Scholz äußerte sich besorgt über die Lage, berichtet der Pressedienst des deutschen Ministerkabinetts. Scholz sagte:

„Die Flutmeldungen sind schockierend. Jetzt geht es um schnelle Hilfe. Ich danke den Einsatzkräften, die ihr Leben riskieren. Meine Gedanken sind bei den Vermissten, den Toten, ihren Angehörigen und allen, deren Häuser überflutet wurden.“

Die Deutsche Bahn, Deutschlands größter Bahnbetreiber, hat die Fahrgäste aufgefordert, von Reisen nach Nordrhein-Westfalen abzusehen, da viele Streckenabschnitte unter Wasser und unbrauchbar waren.

Sechs Häuser stürzten durch den Untergang ein und forderten Menschenopfer. Weitere 25 in der Region Eiffel seien vom Einsturz bedroht, berichtete der SWR unter Berufung auf die Polizei. Ein Sprecher der Koblenzer Polizei sagte gegenüber Reuters:

„Es gibt derzeit eine unbekannte Anzahl von Menschen auf den Dächern von Häusern, die gerettet werden müssen. Es gibt viele Orte, an denen Feuerwehrleute und Retter stationiert sind. Wir haben noch kein sehr genaues Bild, weil die Rettungsaktionen weitergehen.“

Die Überschwemmungen betrafen die benachbarten Niederlande (es wurden keine Verletzten gemeldet) und Belgien (2 Menschen starben).





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