Fast jeder fünfte neue Fall ist ein Kind

Die Befürchtungen über die Ausbreitung des Coronavirus in einem besonders jungen Alter nehmen zu, da EODY schätzt, dass 18% der im Juli bestätigten neuen Fälle Personen unter 17 Jahren betreffen. Diese konnten sich nicht impfen lassen, denn erst vor 3 Tagen wurde eine Terminbörse für 15-17 Jährige eröffnet.

Diese Altersgruppe scheint ohne größere Zwischenfälle krank zu sein, daher haben die Gesundheitsbehörden keine Angst vor Druck auf das nationale Gesundheitssystem. Es besteht die Besorgnis, dass kranke Kinder Träger des Virus werden und das Virus somit an gefährdete geimpfte Gruppen übertragen können.

Laut EODY wurden seit Anfang Juli 30.744 neue Fälle bestätigt, davon 5.552 im Alter von 17 Jahren und jünger. Das heißt, 18% sind Kinder. Dies ist ein besonders hoher Prozentsatz, der selbst bei Schließung von Schulen und Bildungseinrichtungen beispiellos erscheint.

Die heute deutliche Zunahme dieser Fälle hängt mit der Mobilität junger Menschen und der hohen Infektiosität der Delta-Mutation zusammen. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Jugendliche die Schutzmaßnahmen nicht einhalten und nicht geimpft werden. Die einzige Möglichkeit, die Pandemiewelle zu stoppen, ist die Impfung. Die Zahl der geschlossenen Termine für diese Altersgruppen ist derzeit gering.

Es lohnt sich jedoch zu wiederholen, was Wana Papaevangelu, Professorin für Infektionskrankheiten bei Kindern und Mitglied des Expertenausschusses, vor 2 Tagen sagte und feststellte, dass „unsere jungen Leute, die heute natürlich den Großteil der Neuerkrankungen ausmachen, sollte vor dem Urlaub geimpft werden. Wir möchten nicht, dass sie das Virus von der Insel zu ihren Eltern und schutzbedürftigen Menschen bringen – zu ihren Häusern, Unternehmen und Arbeitsplätzen. Es ist klar, dass sie keine Zeit haben, sich vollständig zu etablieren. Es ist zu hoffen, dass die Chancen sehr gering sind, wenn sie schwer erkranken und das Virus über ihre Kontakte übertragen.

Der Experte fügte hinzu, dass „konsequente und systematische Selbsttests, Selbsttests aller unserer Mitbürger, insbesondere derjenigen, die eine erhöhte Mobilität haben oder in Gebieten mit einer erhöhten epidemiologischen Belastung leben, einen erheblichen Beitrag zur Früherkennung und Infektionskontrolle leisten werden.“

Selbsttest-Beitrag, offizielle EODY-Daten

Bis zum 13. Juli 2021 wurden 28 318 194 Bescheinigungen über das Ergebnis der Eigendiagnose in elektronischer Form erfasst. Von den 600 793 Personen, die zur Nachuntersuchung kamen, wurden 48 120 positive Ergebnisse verzeichnet. Bis zum 29.06.2021 wurden 25.878.876 Ergebnismeldungen in elektronischer Form erfasst, von 466.910 Personen, die zu einer Zweituntersuchung kamen, wurden 36.912 positive Befunde erfasst.

So wurden innerhalb von zwei Wochen 2.439.318 Tests durchgeführt und 133.883 Personen kamen zu einer zweiten Untersuchung, was eine sehr hohe Zahl und ein guter Indikator ist.





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