Der Tourismus ist in den ersten fünf Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 65 % gesunken

Ein Rückgang der ankommenden Touristenströme um 65,5% bei einem gleichzeitigen Rückgang der Touristeneinnahmen um 51,2% zeigen für Januar-Mai 2021 die ersten Daten der Bank von Griechenland. Dieses Ereignis trug zur Verschlechterung des Leistungsbilanzdefizits des Landes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei.

Der Fehlbetrag in Leistungsbilanz und Kapitalbilanz erhöhte sich um 705 Millionen Euro.

Insbesondere das Defizit erhöhte sich gegenüber dem entsprechenden Zeitraum im Jahr 2020 um 534 Millionen Euro und betrug 6,2 Milliarden Euro. Im Mai stiegen jedoch die Reiseankünfte ausländischer und damit verbundener Einnahmen um 413,7 % bzw. 286,2 % aufgrund von Basiseffekten aufgrund ihres niedrigen Niveaus im Jahr 2020. Der Anstieg des Rohstoffdefizits über fünf Monate geht in absoluten Zahlen mit einem starken Anstieg der Importe im Vergleich zu den Exporten einher.

Insbesondere stiegen die Ausfuhren um 27,8% bzw. 15,5% zu laufenden Preisen und Festpreisen, während die Einfuhren um 20,1% zu jeweiligen Preisen und 5,1% zu konstanten Preisen stiegen. Es sei darauf hingewiesen, dass die Ausfuhr und Einfuhr von Nichtkraftstoffprodukten in jeweiligen Preisen das gleiche Wachstum (21,5%) verzeichneten, während sie in konstanten Preisen um 18,8% bzw. 20,8 % zunahmen.

Der Rückgang des Überschusses in der Dienstleistungsbilanz ist vor allem mit der Verschlechterung der Verkehrsbilanz und der Tourismusbilanz verbunden, während sich die Bilanz der sonstigen Dienstleistungen verbessert hat.

Das Defizit der allgemeinen Leistungs- und Kapitalbilanz (das dem Bedarf der Wirtschaft an Außenfinanzierung entspricht) erhöhte sich gegenüber dem entsprechenden Zeitraum im Jahr 2020 um 705 Millionen Euro und betrug 5,7 Milliarden Euro.

Die Beteiligung von Paulson & amp; Co. Inc. (ΗΠΑ) im Bereich Private Equity, eine Erhöhung des Grundkapitals der Πειραιώς Financial Holdings AE und eine Erhöhung des Anteils der Reggeborgh Invest BV (Niederlande) am Grundkapital der ELLAKTOR SA führten im Mai zu einer Erhöhung um 122 Millionen Euro. In nur fünf Monaten stiegen die ausländischen Direktinvestitionen um 1,7 Milliarden Euro.

Bei den Portfolioinvestitionen ist der Anstieg der Auslandsforderungen gegenüber Inländern im Wesentlichen auf einen Anstieg der ausländischen Rentenanlagen von Inländern um 2,0 Mrd.

Der Aufwärtstrend geht einher mit einer Zunahme der Platzierungen von Anleihen und verzinslichen Wechseln des griechischen Staates durch Gebietsfremde um 1,4 Milliarden Euro und einer Zunahme der Platzierungen von Aktien durch Gebietsfremde in Griechenland um 599 Mio. Euro.





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