Nord Stream 2: Abkommen zwischen den USA und Deutschland erreicht

Die USA gaben bekannt, mit Deutschland eine Einigung über die russische Nord Stream 2-Pipeline erzielt zu haben, die die Gasexporte aus Russland mindestens verdoppeln wird.

Victoria Nuland, eine US-Sprecherin, nannte es eine „schlechte Pipeline“, sagte jedoch, die USA würden nicht zulassen, dass sie als politisches Druckmittel gegen Europa verwendet wird. Die Ukraine und Polen sind gegen den Bau der Pipeline. Die erste behauptet, dass Nord Stream 2 seine Sicherheit gefährdet und dass das Land außerdem jährlich etwa 3 Milliarden US-Dollar verlieren könnte, die Russland für den Gastransit zahlt. Die neue Gaspipeline wird jährlich 55 Milliarden Kubikmeter Gas nach Europa transportieren.

Polen widersetzt sich auch der 1.230 km langen Pipeline, die vom russischen Wyborg entlang des Ostseebodens zum deutschen Lubmin führt. Warschau sagt, das 10-Milliarden-Dollar-Projekt bedrohe ernsthaft die Sicherheit Mittel- und Osteuropas.

Russland präsentiert das Projekt für alle seine Teilnehmer als wirtschaftlich profitabel. Nach Gesprächen zwischen Merkel und Biden wurden die Nuancen der getroffenen Vereinbarungen und des Deals bekannt gegeben. Die Associated Press berichtet, dass die Ukraine Kredite in Höhe von 50 Millionen US-Dollar für grüne Energietechnologien sowie eine Garantie für die Rückerstattung der „Transit“-Gasgebühren erhalten wird, die ihr durch die Umgehung der Pipeline bis 2024 verloren gehen. Das Abkommen sieht die Verhängung von Sanktionen gegen die Russische Föderation vor, wenn sie versucht, die Ukraine zu erpressen.

Im Mai hob die Regierung von Joe Biden die Sanktionen gegen das Pipelinebauunternehmen auf, obwohl sich der republikanische Gesetzgeber einer solchen Entscheidung aktiv widersetzte. Das Weiße Haus hat aus seiner Ablehnung der Pipeline keinen Hehl gemacht. Eine transatlantische Spaltung mit Deutschland will Biden jedoch Analysten zufolge nicht riskieren, während er versucht, Kontakt zu seinen europäischen Verbündeten aufzunehmen.





Source link

Hochwertige journalistische Arbeit kann nicht kostenlos sein, da sie sonst von den Behörden oder den Oligarchen abhängig wird.
Unsere Website wird ausschließlich durch Werbegeld finanziert.
Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker, um die Nachrichten weiterzulesen.
Mit freundlichen Grüßen, Redakteure