Griechenland: Ungeimpfte dürfen ab Herbst keine Geschäfte mehr betreten

Der griechische Entwicklungsminister Adonis Georgiadis hat am Freitag damit gedroht, dass ungeimpfte Bürger ab Herbst keine Einzelhandelsgeschäfte mehr betreten dürfen.

Im Skai-TV schloss der Minister nicht aus, dass ungeimpfte Bürger geschlossene Bereiche wie Einzelhandelsgeschäfte nicht betreten dürfen, wenn sich die Pandemie im Herbst verschlimmert. In Bezug auf die epidemiologische Situation im Land stellte Georgiadis fest, dass aufgrund des Wachstums des Tourismus im August mit einem Anstieg der Inzidenz gerechnet wird.

„Das Virus in Griechenland auszurotten, während die Grenzen offen sind und wir Hunderttausende von Touristen aus der ganzen Welt haben, halte ich für unmöglich. Und was wir wirklich erreichen können, ist, es zu kontrollieren und die Ausbreitung zu reduzieren.

In Bezug auf die Sicherheitsmaßnahmen auf den Inseln verwies er auf Mykonos und sagte: „Die Wachstumsrate der Neuinfektionen hat sich verlangsamt, weil wir Maßnahmen ergriffen haben. Die Übertragungsgeschwindigkeit hat sich halbiert.“ Er fügte hinzu, dass jeder auf Mykonos verstehe, dass „es keine Partys geben kann“. Andere Quellen haben jedoch bereits die Wiederaufnahme des „Nachtlebens“ ab Montag, 26. Juli, angekündigt. Georgiadis stellte fest, dass auch auf anderen Inseln Maßnahmen im Stil von Mykonos möglich seien, und fügte hinzu, dass die Regierung die Verantwortung habe, einzugreifen, wenn ein Problem auftritt.

Es ist erwähnenswert, dass in vielen Ländern der Welt ähnliche Maßnahmen im Zusammenhang mit der Diskriminierung von Impfverweigerungen eingeführt werden. Gleichzeitig erhöhen die Behörden den Druck auf die Ungeimpften und bieten zögerlichen Personen materielle und andere Anreize. Wie zum Beispiel der in Griechenland eingeführte Gutschein in in Höhe von 150 Euro für Jugendliche oder Auktionen in den USA, wo unter den Geimpften Wohnungen verlost werden.





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