Strafgesetzbuch: Was wird sich in Bezug auf Sexualdelikte ändern

Wesentliche Änderungen des griechischen Strafgesetzbuchs in Bezug auf sexuelle Gewalt gegen Minderjährige und jede Form von häuslicher Gewalt kündigte Justizminister Konstantinos Tsiaras auf einer Sonderveranstaltung zum Thema „Gestraflosigkeit im 21. Jahrhundert“ (Bekämpfung der Straflosigkeit) an, an der drei Präsidentenschiffe des Landes.

Konstantinos Tsiaras kündigte an, dass von nun an „Inzest“, also der sexuelle Kontakt mit nahen Angehörigen, als Straftat gewertet werde, da die jüngste Änderung des Strafgesetzbuches im Jahr 2019 dies als „Vergehen“ bezeichnet habe.

Herr Tsiras berichtete über zwei wichtige Veränderungen im Bereich der Straftaten (sexuelle und andere) gegen Minderjährige. Insbesondere die Hemmung des Verjährungsbeginns sowohl bei Vergehen als auch bei Straftaten ab dem Zeitpunkt der Volljährigkeit des Opfers sowie eine Änderung der Strafverfolgungsmethode. Der Tatbestand der Beleidigung der sexuellen Würde wird nun auch ohne Aussage des Opfers von Amts wegen (αυτεπαγγέλτως) verfolgt.

In Bezug auf die derzeit verhängten Strafen für Verbrechen gegen die sexuelle Würde und Freiheit (γενετήσιας ελευθερίας) plädiert Herr Tsiaras nach den Änderungen des Strafgesetzbuchs im Jahr 2019 für erhebliche Änderungen im Rahmen umfassenderer Reformen. Insbesondere kündigte er eine Erhöhung der Strafen und weitere mehrere Jahre Gefängnis für diejenigen an, die sich schrecklicher Verbrechen schuldig gemacht haben.

Der Vorschlag eines im Ministerium eingerichteten Sonderredaktionsausschusses zur Überwachung der Umsetzung des neuen Strafgesetzbuches sieht eine lebenslange Freiheitsstrafe vor, also 20 statt bisher 16 Jahre Gefängnis.





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