Frankreich: Neues Protokoll für Schulen droht mit neuen Protesten

Das Protokoll für Bildungseinrichtungen für das kommende akademische Jahr wurde in Frankreich veröffentlicht. Einige Kinder werden in der Lage sein, in Klassenzimmern zu lernen, während andere auf Fernunterricht umsteigen müssen.

Er spricht über Innovationen Europäische WahrheitBezug auf Euractiv. Der Hauptunterschied zwischen dem neuen Schuljahr während einer Pandemie sind die unterschiedlichen Regeln für geimpfte und ungeimpfte Schüler. Wenn mindestens ein Schüler im Klassenzimmer positiv auf das Coronavirus getestet wurde, können nur die Geimpften ihr Studium an ihren Schreibtischen fortsetzen – die Ungeimpften wechseln in ein wöchentliches Fernstudium. Grundschüler, die noch nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, werden mit voller Kraft in den Zwangsurlaub gehen.

Gleichzeitig garantiert das französische Bildungsministerium keineswegs, dass die angekündigten Maßnahmen während des gesamten akademischen Jahres gültig sind – alles hängt von der epidemiologischen Situation ab. Bei Bedarf haben die Behörden das Recht, zusätzliche Beschränkungen einzuführen.

Jean-Michel Blanquet, Bildungsminister des Landes, kündigte an, dass das neue Schuljahr am 2. September beginnt und die Kinder wieder zur Schule gehen. Derzeit sind jedoch nur 24 % der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren geimpft. Sie begannen erst am 15. Juni mit der Impfung, dies erfordert die Zustimmung der Eltern oder Erziehungsberechtigten. Bisher haben die französischen Behörden ausgeschlossen, dass Schulkinder „Gesundheitspässe“ bekommen.

Früher wurde in Frankreich ein Gesetz verabschiedet, nach dem man nur mit einem Covid-Pass in ein Restaurant gehen oder eine Reise durch das Land unternehmen darf. Ein weiteres vom Parlament verabschiedetes Gesetz verpflichtet alle Mitarbeiter des Gesundheitswesens, sich impfen zu lassen. Beide Neuerungen haben im Land für Spannungen und heftige Proteste gesorgt. Am vergangenen Wochenende gingen 160.000 Menschen auf die Straße. Nun, warten wir nach der nächsten Regierungsentscheidung, insbesondere in Bezug auf Kinder, auf neue Proteste und Kundgebungen?





Source link

Hochwertige journalistische Arbeit kann nicht kostenlos sein, da sie sonst von den Behörden oder den Oligarchen abhängig wird.
Unsere Website wird ausschließlich durch Werbegeld finanziert.
Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker, um die Nachrichten weiterzulesen.
Mit freundlichen Grüßen, Redakteure