In Griechenland grassieren Minderjährige: Was ist wirklich los

Zahlreiche Angriffe von Jugendbanden auf Gleichaltrige in Zografu, Vironas, Kifissia sowie in anderen Gebieten Attikas und in großen Ballungszentren schaffen ein kriminelles Umfeld, das die Polizei bekämpfen muss.

Das erste, was einen Trend der schweren Kriminalität jedoch bremsen sollte, ist die griechische Familie, die, wie die berühmte Kinderpsychologin Tenia Macri erklärte, ihre Stärke als gesellschaftliche Einheit verloren hat.

Grausame Instinkte
Um zu erklären, was mit Teenagern passiert, die sich zusammenschließen und andere Kinder angreifen, sagte Frau Macri: „Diese Kinder zeigen ihre gewalttätigen Instinkte, die sie hauptsächlich durch das Internet, ihre Kontakte zu Fremden (hauptsächlich Phasen) oder den übermäßigen Gebrauch von gewalttätigen Videospielen kultivieren.“ (Schützen).“

Was ist der wahre Grund
Frau Macri erklärte: „Das Hauptproblem besteht darin, dass den Kindern die Kommunikation fehlt. Sie finden andere Kinder, die sie manchmal nicht kennen, und leisten ihnen Gesellschaft. Das sind Kinder, die einem System angehören wollen und glauben, zu Helden zu werden, wenn sie gleichberechtigt mit dem Rest der Gruppe Gewalt anwenden.

Solche Kinder haben weder eine eng verbundene Familie und Unterstützung durch Verwandte, noch eine ausreichende enge Kommunikation, in der sie offen über ihre Probleme und Sorgen sprechen und den Tagesverlauf teilen können. Es gibt niemanden, der auf sie hören würde und gleichzeitig nicht anfing zu schimpfen.

Deshalb gehen sie „auf die Straße“ und bilden mit einem Handy ihre „Herde“. Der „Durst“ nach Kommunikation und das Gefühl von Macht (Überlegenheit) wird von Gadgets in die Realität übertragen (ein 12-jähriger Junge hat kürzlich das Auto seiner Mutter genommen und einen Polizisten überfahren). Es geht der Realitätssinn verloren, das Gefühl, dass alles „eingebildet“ ist (es gibt Ersatzleben, wie in einem Computerspiel).

Familie ist keine Autorität mehr
Diese Kinder haben den Kontext der Familie verloren. Deshalb sie in Banden vereinigenzu fühlen, dass Sie zur Gruppe gehören und wichtig sind.

Frau Macri fordert die Eltern auf: „Lasst uns zuhören, lasst uns unsere Kinder hören! Achten wir darauf, wie sie wachsen, sich entwickeln, ihre Hobbys und ihre Lebenseinstellung. Beobachten Sie ihren Körper, Blick, Mimik … Helfen Sie ihnen, wenn nötig, umarmen Sie sie öfter, sagen Sie ihnen, wie wichtig sie Ihnen sind!“ Auf diese Weise werden Kinder nicht anderswo nach Bestätigung suchen, dass sie wichtig und mächtig sind …





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