Das Mitgefühl des griechischen Feuerwehrmanns erstaunt Europa

Ein Foto eines griechischen Feuerwehrmanns, der einer im Epizentrum des Brandes gefangenen Schildkröte Wasser gab, beeindruckte Journalisten der deutschen Luftwaffe so sehr, dass sie den Mann aufspürten und ihn interviewten.

Der Vorfall mit der Schildkröte ereignete sich Ende Juli, als Akis Bardakis bei einem anderen Feuer ein Feuer bekämpfte. Irgendwann nach der Arbeit sah er eine Schildkröte auf dem verbrannten Boden, die unter Stress und Durst litt. Der Moment, als er ihr Wasser aus seiner Wasserflasche gab und ein Foto machte, das Journalisten schockierte. In einem Gespräch mit ihnen erzählte Akis über seine Arbeit:

„Wir haben eine gute Ausrüstung. Das ist natürlich unglaublich anstrengend, aber meist fühlt man sich erst nach der Arbeit müde. Das merkt man inzwischen oft gar nicht mehr, weil es wichtigere Dinge zu tun gibt: Menschen und ihre Sachen zu retten. Wir arbeiten den ganzen Winter daran, ein so großes Feuer zu verhindern. Wir roden Wälder, Waldwege, um uns auf den Sommer vorzubereiten. Ohne diese Vorbereitungen hätte es noch viel mehr Katastrophen gegeben. Aber Wälder gibt es überall im Land, sie sind dicht bewaldet und voller Kiefern. Sie sind hochentzündlich.“

In einem Interview mit Journalisten stellte Akis Bardakis die moralische Komplexität seiner Arbeit fest:

„Wir wollen Menschen retten, aber manchmal ist es schwer, sie zum Verlassen zu bewegen. Es gibt alte Leute, Kinder, Tiere. Und sie müssen alles aufgeben. Ein alter Mann sagte mir: „Mein Junge, ich habe dieses Haus aus Schweiß und Blut gebaut, und ich will nicht weg.“ In solchen Momenten müssen Sie die richtigen Worte wählen. Wir sind 24 Stunden am Tag für Sie erreichbar. Auch in der Nähe von Großstädten wie Athen brechen ständig neue Brände aus. Ich diene in einer Spezialeinheit. Wir fliegen mit dem Helikopter direkt zu den Lagerfeuern, mit erfahrenen Piloten. Um das Feuer genau dort zu löschen.“

Und natürlich wurde das Gespräch zu einem Treffen zwischen einem Feuerwehrmann und einer Schildkröte, die zu einer Berühmtheit wurde. Der Feuerwehrmann sagte:

„Als wir nach Stunden endlich das Feuer in Drosia löschten, kontrollierten wir den Wald. Dann fanden wir die Schildkröte und waren völlig überrascht, dass ihr Panzer intakt blieb. Wir hoben sie hoch und sie schüttelte den Kopf. Wir gaben ihr Wasser zu trinken und trugen sie dann in den Wald, der das Feuer überlebt hatte. Momente wie diese geben mir Kraft. Das ist eine Belohnung für alle Bemühungen: zu sehen, dass wir etwas und jemanden retten können.“

Der griechische Feuerwehrmann postete auf seinem Instagram-Account ein Foto mit der Überschrift: „Die Zukunft beginnt heute.“





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