Das Klima hat gewackelt

Das Gesetz zum Klimaschutz vor katastrophalen Veränderungen sieht die Einführung einer Begrenzung der CO2-Emissionen nach Sektoren vor. Ziel ist es, sie bis 2030 um 55 % zu reduzieren.

Die „Waffe“ eines Landes zur Eindämmung oder Verteidigung des Klimawandels umfasst die Klimagesetzgebung. Die anhaltend hohen Temperaturen in Griechenland und die Waldbrände, die das Land seit Wochen heimsuchen, lassen keinen Raum für weitere Verzögerungen bei der Umsetzung der Beschlüsse.

Der neue Gesetzentwurf soll im Frühherbst mit einem Abstimmungsplan in einer Plenarsitzung des Parlaments zur öffentlichen Diskussion vorgelegt werden. Dies wird vor den Gesprächen auf der UN-Weltklimakonferenz (COP26) in Glasgow stattfinden, die im November dieses Jahres stattfinden wird.

Tatsächlich wurden die wichtigsten Punkte des Gesetzes vorläufig genehmigt, obwohl die Frage ihrer Umsetzung noch offen ist. Die Verlobung wird voraussichtlich Anfang September stattfinden, wenn die nächste Sitzung der Mitglieder des wissenschaftlichen Ausschusses zum Klimawandel in Griechenland geplant ist.

Insbesondere wurden nach Angaben des Generalsekretärs für Umwelt Konstantinos Arabosis auf einer Sonderveranstaltung zum nationalen Klimarecht, die von der britischen Botschaft in Athen in Kooperation mit dem WWF Hellas organisiert wurde, kürzlich 2 Kernpunkte vorgestellt.

Die erste betrifft eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 55 % bis 2030. Heute liegen sie im Vergleich zum Basisjahr (1990) um 22 % unter dem bisherigen Ziel von 2018 – ein Rückgang um 40 %.

Im zweiten Schritt geht es um die Einführung eines sektoralen CO2-Budgets für jeden Produktionssektor, d. h. die genaue Ermittlung der Emissionen getrennt für beispielsweise Verkehr, Bausektor, Industrie usw.

Das Ziel, wie Herr Arabosis betonte, besteht darin, die Perspektiven zu verstehen, die jeder Sektor für sich hat, um zum Gesamtziel des Schutzes vor dem Klimawandel beizutragen. Das Budget für die Kohleindustrie wird, wie der Generalsekretär sagte, in einem Fünfjahresplan festgelegt.

Darüber hinaus erwähnten Herr Aravosis und der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Ausschusses zum Klimawandel, Professor Kostas Sinolakis, die Notwendigkeit, bis 2050 einen weiteren Meilenstein zu genehmigen.

Allerdings haben die Ausschussmitglieder, wie erwähnt, noch nicht entschieden, ob das Ziel beispielsweise bis 2040 um 80 % der klimaschädlichen Emissionen um 80 % verschoben werden soll. Oder um es näher zu bringen – um es viel früher zu tun, zum Beispiel bis 2024 oder 2025.

Laut Herrn Arabosis besteht der politische Wille, die Wirtschaft grüner zu machen. „Bald werden wir ein Klimagesetz mit allen Instrumenten und Lösungen haben, um die europäischen Klimaneutralitätsziele 2050 zu erreichen. Wir haben Ambitionen, aber auch wirtschaftliche Instrumente“, sagte er.

Wie der Generalsekretär des Ministeriums für Umwelt und Energie betonte, untersucht der zuständige Ausschuss die Klimagesetze anderer Mitgliedstaaten sowie Vorschläge von Umweltorganisationen wie dem WWF. Ihm zufolge werden das Klimagesetz zusammen mit dem derzeit überarbeiteten Nationalen Energie- und Klimaplan (ESEK) und dem Gesetz zur Kreislaufwirtschaft zu drei „Instrumenten“, um die griechische Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität zu führen.





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