Dem amerikanischen Apotheker drohen über 100 Jahre Haft wegen des Verkaufs von Impfzertifikaten

Ein amerikanischer Apotheker wurde festgenommen, der mit dem Verkauf von Impfausweisen gute Gewinne machte. Allerdings wird er das Geld jetzt wohl kaum brauchen, dem Geschäftsmann droht eine zu lange Haftstrafe – 120 Jahre.

Laut RIA Novosti haben Strafverfolgungsbehörden den 34-jährigen Einwohner von Chicago, Tangtang Zhao, festgenommen. Bis zu seiner Festnahme, wie die Ermittlungen ergaben, war es ihm gelungen, mehr als 100 Zertifikate über das Internet zu verkaufen. Nach Angaben des US-Justizministeriums sieht sich der Apotheker 12 Anklagen wegen Veruntreuung von Staatseigentum ausgesetzt, von denen jede mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren bestraft werden soll. In der Pressemitteilung heißt es:

„Wenn er für schuldig befunden wird, drohen ihm für jede Anklage 10 Jahre Gefängnis.“

Die Untersuchung ergab, dass der Apotheker im März und April dieses Jahres 125 Formulare verkaufte, die in der Regel Informationen zu Impfungen enthalten. Dies sind die strengen Meldeformulare, die von der medizinischen Regulierungsbehörde CDC herausgegeben werden. Sie werden manuell ausgefüllt. Es gab 11 Käufer, die für jedes Formular 10 US-Dollar bezahlten. Emmerson Bew, Jr., Leiter des FBI-Büros in Chicago, bemerkte:

„Der bewusste Verkauf von Impfausweisen an Ungeimpfte gefährdet das Leben und die Gesundheit von Millionen von Amerikanern. Der billige Handel zur Sicherheit unserer Nation beleidigt nicht nur diejenigen, die die Pandemie bekämpfen, sondern ist ein Bundesverbrechen mit schwerwiegenden Folgen.“

Die Impfbestätigung sei in den USA mittlerweile „Gold wert“. Der Anstieg der Inzidenz zwingt immer mehr Unternehmen und Institutionen, von ihren Mitarbeitern einen Impfausweis zu verlangen. Eine ähnliche Anforderung gilt für Kunden.





Source link

Hochwertige journalistische Arbeit kann nicht kostenlos sein, da sie sonst von den Behörden oder den Oligarchen abhängig wird.
Unsere Website wird ausschließlich durch Werbegeld finanziert.
Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker, um die Nachrichten weiterzulesen.
Mit freundlichen Grüßen, Redakteure