Coronavirus: Urlaubsende verschärft die Situation

Griechische Experten sind besorgt über die erhöhte Inzidenz von Covid und fordern Rückkehrer aus den Sommerferien auf, sich strikt an die Maßnahmen zu halten. Ziel ist es, die schnelle Ausbreitung des Coronavirus zu einem Zeitpunkt zu stoppen, in dem die Delta-Mutation dominant zu sein scheint.

Am Dienstag gaben die Daten des EODY-Berichts erneut Anlass zu ernsthaften Bedenken, nachdem innerhalb von 24 Stunden 4.206 neue Fälle angekündigt wurden, wobei einige Bereiche rot markiert waren und die Verantwortlichen bei Bedarf ein „Fenster“ für Notfallmaßnahmen offen ließen (lokale Sperrung).

Die Meinung des Forschers aus den USA George Pavlakis ist bezeichnend: „Die Delta-Mutation sollte als neues Virus betrachtet werden. Sie wird im Handumdrehen übertragen und kann nur durch Quarantäne gestoppt werden.“

Allerdings hat Premierminister Kyriakos Mitsotakis vor wenigen Tagen klargestellt, dass es im Land keine Quarantäne mehr geben wird (wie schon vor einem Jahr), sodass künftige Maßnahmen lokaler Natur sein werden.

Bei ungünstiger epidemiologischer Situation
Mit Ausnahme von Lassithi breitet sich das Coronavirus auf Kreta rasant aus. Gleichzeitig sorgen andere Regionen des Landes unter Experten für Besorgnis, beispielsweise der Peloponnes, Achaia und Messenien, wo die Krankheitsfälle allmählich zunehmen. Gleichzeitig sind Elijah, Korinth und Lakonien nahe dran.

Evia, Kozani, Kavala, Larissa, Etoloakarnania, Evros heben sich vom griechischen Festland ab. Gleichzeitig wird bei Ioannina ein Anstieg der Viruslast beobachtet. Es wird darauf hingewiesen, dass in den oben genannten Bereichen die Möglichkeit von Notfallmaßnahmen noch nicht diskutiert wurde, ihr epidemiologisches Bild jedoch systematisch untersucht wird.

Die Wahrscheinlichkeit lokaler Blockaden ist auf einigen Inseln des Landes mit geringer Durchimpfungsrate der Bevölkerung besonders hoch, dies sind:

Rhodos, Lesbos, Naxos, Chios.

Dort schwankt die Durchimpfungsrate zwischen 45% und 56%. Die Lage in Athen und Thessaloniki bleibt stabil, aber auf hohem Niveau. Laut EODY-Bericht wurden am Dienstag in Athen 969 Fälle und in Thessaloniki 323 Fälle aufgedeckt.





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