G7-Gipfel widmet sich Afghanistan

Die G7-Staaten planen einen virtuellen Gipfel, um die Lage in Afghanistan nach der Machtergreifung in Kabul durch die militanten islamisch-radikalen Taliban zu diskutieren.

Das Weiße Haus hat laut DW vor der Absicht des britischen Premierministers Boris Johnson und US-Präsident Joe Biden gewarnt, nächste Woche einen Gipfel einzuberufen, „um eine gemeinsame Strategie und die nächsten Schritte zu diskutieren“. Der Bericht stellt fest, dass die Staats- und Regierungschefs der beiden Länder „die Notwendigkeit einer Fortsetzung der konzertierten Aktion zwischen Verbündeten und demokratischen Partnern in Bezug auf die künftige Politik gegenüber Afghanistan“ erörterten. Diskutiert werden unter anderem die Fragen der Hilfe für afghanische Flüchtlinge und die Bereitstellung humanitärer Hilfe.

Die Taliban hielten unterdessen eine Pressekonferenz in Kabul ab. Sie verkündeten eine Generalamnestie und ein vollständiges Ende des Krieges. Zabiullah Mujahid, ein Taliban-Sprecher, sagte, afghanische Frauen könnten weiterhin arbeiten, solange ihre Aktivitäten mit „islamischen Prinzipien“ vereinbar seien.

Der britische Stabschef Nick Carter stellte heute fest, dass die Taliban die Sicherheit auf den Straßen Kabuls wahren und sich nicht „wie im Mittelalter“ verhalten. Er sagte gegenüber Sky News: Die Militanten sorgen für die Sicherheit der Straßen, sie vermeiden öffentliche Unruhen. Wir erhalten keine Berichte, dass sie sich im Mittelalter wie in der Vergangenheit verhalten. …



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