Litauen: Grenzkonflikte führen zu Protestnoten

Das litauische Außenministerium habe Minsk eine Protestnote überreicht, sagte Außenminister Gabrielus Landsbergis. Wie Sputnik Litauen berichtete, drangen belarussische Grenzschutzbeamte in das Hoheitsgebiet Litauens ein.

Das baltische Land nannte den Vorfall eine Provokation der belarussischen Behörden, die eine Eskalation der ohnehin schwierigen Lage in den Grenzgebieten bewirkt. Landsbergis forderte Minsk auf, solche Verstöße und Anstiftungen an den Grenzen der beiden Länder zu unterlassen, insbesondere im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Flüchtlingsstrom aus Afghanistan.

In der Region Shalchininki ereignete sich am 18. August ein provokativer Vorfall. Nach Angaben des Ministeriums drängten 12 belarussische Grenzsoldaten, gekleidet in Aufstandsbekämpfungsausrüstung und mit Schilden, 35 illegale Migranten aktiv aus ihrem Hoheitsgebiet. Außerdem landeten sie selbst im Eifer des Geschehens im benachbarten Litauen. Als Reaktion darauf wurden Maßnahmen zur Verstärkung der Grenze ergriffen und eine Protestnote verschickt.

Ende Mai begannen Migrantengruppen, die litauischen Grenzen zu stürmen und versuchten, vom Territorium Litauens tief in die Europäische Union einzudringen. Die Migrationskrise an den Grenzen von Weißrussland und der EU führte dazu, dass illegale Einwanderer, die größtenteils aus Afrika und dem Nahen Osten eingewandert waren, einfach zurückgeführt wurden. Und die belarussischen Sicherheitskräfte drängen sie aktiv nach Litauen, nicht zurücklassen

Die EU macht Minsk und persönlich den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko für die Situation verantwortlich. Die weißrussische Führung nutzt vermutlich den Reiseveranstalter Tsentrkurort. Das Staatsunternehmen bringt Flüchtlinge aus dem Irak und Syrien an die Grenzen der Europäischen Union und verdient damit gutes Geld.





Source link

Hochwertige journalistische Arbeit kann nicht kostenlos sein, da sie sonst von den Behörden oder den Oligarchen abhängig wird.
Unsere Website wird ausschließlich durch Werbegeld finanziert.
Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker, um die Nachrichten weiterzulesen.
Mit freundlichen Grüßen, Redakteure