Thermaikos-Golfdelfine werden von iSea-Mitgliedern untersucht

Mitglieder der Umweltorganisation iSea beschlossen, die Delfine der Thermaikos-Bucht zu untersuchen und jeden einzeln mit Hilfe eines einzigartigen „Fingerabdrucks“, einer Rückenflosse bei Delfinen, zu registrieren.

„Unser Thermaikos Dolphin Project, das im späten Frühjahr mit Unterstützung von SANIResort gestartet wurde, umfasst die systematische Überwachung von Walen in der Thermaikos Bay mittels Fotoerkennung sowie Schulungsseminare für Kinder, um über die Biodiversität unseres Landes insgesamt zu informieren.“ sagt APE-MPE Leiterin der Bildungsprogramme bei iSea Anastasia Haritu.

In der Gegend wurden zwei verschiedene Delfinarten gefunden. Wie ein menschlicher Fingerabdruck haben Delfine eine Flosse, erklärt sie. Und auf dieser Grundlage wird das Meeresleben registriert. Arten und ihre Fülle in der Thermaikos-Bucht werden ebenfalls untersucht.

„Bisher wurden in der Gegend zwei verschiedene Delfinarten identifiziert: das Nashorn (Tursiops truncatus) und der Gemeine Delfin (Delphinus delphis). Nashörner sind die häufigste Art in Griechenland und werden oft in Küstengebieten gefunden. Im Gegenteil, die Population der Gemeinen Delfine ist in den letzten Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen, was sie zu einer Rarität macht.

Es wird darauf hingewiesen, dass der Gemeine Delfin derzeit als gefährdet gilt, da die Art im Mittelmeer aufgrund von Überfischung und Tod in Fanggeräten stark zurückgegangen ist.

Laut iSea ist die Nordägäis jedoch trotz eines allgemeinen Rückgangs der Mittelmeerpopulation dieser Art ein Gebiet, in dem es auch heute noch eine ziemlich große Anzahl von Walen gibt.

Der Nashorndelfin wird oft vor der Küste der nördlichen Ägäis gefunden, obwohl seine Population im Mittelmeer deutlich zurückgegangen ist und heute als ausgestorben gilt.

Das Hauptziel des Programms
Laut Frau Haritu ist „das Hauptziel des Programms einerseits eine systematische Untersuchung des Lebensraums und Verhaltens von Delfinen in der natürlichen Umgebung“.

„Darüber hinaus, – so der Spezialist, – sind wir daran interessiert, die reiche Biodiversität der Region bei Einheimischen und Touristen zu fördern, um sie im Rahmen der wissenschaftlichen Forschung zu ‚studieren‘, geben aber auch der Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich daran zu beteiligen den Prozess selbst und erhalten Informationen über Wildtiere in der natürlichen Umgebung, ohne sie zu beeinträchtigen.“





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