In welcher Beziehung stehen sie zum Coronavirus in verschiedenen Ländern der Europäischen Union?

Die Einstellung zu COVID-19 in verschiedenen Gesellschaftsbereichen und den EU-Staaten ist zweideutig, wie eine groß angelegte Umfrage ergab.

Das Coronavirus hat selbstbewusst das Territorium der gesamten Europäischen Union besetzt, aber verschiedene Mitgliedstaaten behandeln es unterschiedlich. Eine Umfrage des European Council on Foreign Relations belegt überzeugend, dass die Pandemie Europa in zwei Teile gespalten hat: Süd und Ost fühlen sich deutlich stärker betroffen als Nord und West. Die Bevölkerung einiger Staaten sieht in der Krankheit die Ursache aller Probleme, in anderen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie.

Der größte Unterschied besteht zwischen Dänemark und Ungarn. Ungefähr 72 % der Bevölkerung geben als erste an, dass sie vom Coronavirus nicht betroffen sind, aber nur 35 % der Ungarn stimmen dem zu. Die Meinungen der Italiener waren gleichermaßen geteilt – 50% stimmen auch der Mehrheit der Dänen zu. Gleichzeitig hängt die Einstellung zur Pandemie in allen Ländern auch vom Alter ab: Weniger als die Hälfte (43 %) der Jugendlichen unter 30 glauben, vom Coronavirus nicht betroffen zu sein, bei den über 60-Jährigen sogar 65 %. . Der britische Politikwissenschaftler und Autor Mark Leonard, Direktor des European Council on Foreign Relations, erklärt:

„Unter den jungen Leuten machte sich eine echte Wut breit. Am Anfang wurde ihnen gesagt, dass das Coronavirus nur ältere Menschen betrifft. Aber jetzt sehen sich junge Menschen als Hauptopfer – sie sehen, wie ihre Lebenschancen, ihre Freiheit und ihre Lebensweise gelitten haben. Daher besteht die Gefahr, dass diese Generation unpolitisch aufwächst.“

Die Umfrage ergab einen weiteren interessanten Aspekt: ​​Mehr als 43 % der EU-Bürger gaben an, dass ihre Regierungen für die Pandemie verantwortlich seien. Mark Leonard fährt fort:

„Viele Betroffene sagen, das größte Problem sei, dass die Behörden nun zu viel Kontrolle über ihr Leben haben. Im Coronavirus-Ausbruch selbst sehen viele ein Versagen nicht nur für die chinesische Regierung, sondern auch für ihre eigenen Länder. Es stellt sich eine wichtige Frage, ob die Bedrohungen unserer Freiheit von unten nach oben oder von oben nach unten kommen.“

Die Pandemie hat viele Anpassungen im Alltag und deutlich eingeschränkte Freiheiten vorgenommen. Die Menschen sind gezwungen, ihre persönlichen Daten preiszugeben, sich verschiedenen sanitären Verfahren zu unterziehen, sie werden jetzt häufiger angehalten und aufgefordert, verschiedene Dokumente vorzulegen. Infolgedessen glauben mehr als 80 % der befragten europäischen Bürger, dass sie durch den Ausbruch des Coronavirus ihre Freiheiten teilweise verloren haben.





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