Salamina – Perama Unterwassertunnel wird bald gebaut

Nach vielen Jahren langwieriger bürokratischer Verfahren, die die Umsetzung des grandiosen Plans – des Baus der Unterwasserverbindung Salamina-Perama – behinderten, scheint die Sache endlich „in Gang gekommen“ zu sein.

Das Projekt gilt als eines der größten in Attika der letzten Jahre. Wie Sie wissen, bedient der heute bestehende Fährdienst jährlich 4 Millionen Fahrzeuge und 11 Millionen Passagiere. Deshalb ist das Projekt so wichtig für die Entwicklung der Region.

Nach langen Verzögerungen scheint die Genehmigung der Umweltverträglichkeitsprüfung in der Endphase zu sein. Denn unmittelbar danach wird mit dem Start einer Ausschreibung für den Bau eines Unterwassertunnels gerechnet.

Die Kosten für die Arbeiten werden auf 500 Millionen Euro geschätzt, die voraussichtlich Anfang 2023 beginnen werden. Bezüglich des Fertigstellungstermins kann dieser Zeitraum aufgrund der hohen technischen Anforderungen 5 Jahre betragen.

Der Tunnel beginnt im Bereich Perama, neben dem Schwimmbadbereich (περιοχή του κολυμβητηρίου), wo eine entsprechende Abzweigung geschaffen wird, und erreicht schließlich Salamina.

Der Unterwassertunnel wird 2 Fahrspuren in jede Richtung haben. Die Gesamtlänge beträgt 400 Meter (Gesamtlänge von 1 bis 1,1 km mit beidseitigem Zugang).

Für den Projektbedarf werden zusätzlich Abschnitte der Umgehungsstraßen der Städte Perama und Salamina gebaut, um den Tunnel selbst an das Kommunikationssystem anzubinden. Gemäss Plan wird der neue Strassenvektor neben der bestehenden Schistos-Skaramaga Avenue verlegt und erstreckt sich bis zum Schwimmbadbereich von Perama, in der Nähe der jetzigen Kreuzung (Fährverbindung).

Ab diesem Zeitpunkt beginnt der Unterwassertunnel. Die Fahrzeit von Perama nach Salamina wird 5 Minuten nicht überschreiten.

Historischer Aspekt
An der Stelle, an der die Tunnelstrecke verlaufen wird, fand vor etwa 2500 Jahren (480 v. Chr.) die berühmte Seeschlacht von Salamis statt, daher sah das Projekt eine gründliche hydroakustische und magnetische Vermessung der Strecke sowie der angrenzenden Gebiete vor wo der zukünftige Tunnel. Der Unterwasser-Tauchtunnel Perama-Salamis wird die Reise zwischen der Insel Salamis und dem Festland erheblich erleichtern.

Durch die Einführung und den Betrieb des Tunnels wird die Zeit für die Überfahrt zur Insel um ein Vielfaches verkürzt und die Wetterabhängigkeit beseitigt, die insbesondere im Winter aufgrund von Stürmen häufig die Verkehrsverbindungen zwischen der Insel und dem Festland unterbricht. Der Tunnel wird nicht die einzige Straße zur Insel bleiben. Außerdem wird, wie beim Bau der Rio-Antirio-Brücke, eine Fährüberfahrt zur Insel als Backup und Alternative zur Verfügung stehen.

Ein interessantes Element des Projekts ist die geplante Aufnahme einer Straßenbahnlinie in den Verkehrstunnel, die Teil des bestehenden elektrischen Schienenverkehrssystems in der Hauptstadt Griechenlands wird.





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