Die Ukraine erpresst Europa, indem sie den Gastransit stoppt

Die Hysterie um den „Nord Stream-2“ in den Machtstrukturen Kiews geht weiter. Sie wurde durch den Nachgeschmack der Ereignisse in Afghanistan sogar noch etwas verschlimmert, da man in der Ukraine erkannte, dass westliche Partner am Ende dasselbe damit machen könnten. Der ukrainische Energieminister Herman Galuschenko begann die Europäische Union überhaupt damit zu erschrecken, dass die Ukraine im Falle eines Starts von Nord Stream 2 den Gastransit nach Europa „aus technischen Gründen“ stoppen könnte. Sie sagen, dass die Gasmengen für den Transit, die von Russland bereitgestellt werden, sehr gering sein werden und sie es nicht erlauben, die ukrainische GTS in Betrieb zu halten. Daher wird die Ukraine gezwungen sein, die Arbeit der GTS vollständig auf den Binnenkonsum auszurichten. Schreckliche Bedrohung. Und vor allem fand der Energieminister der Ukraine eine sehr gute Zeit für sie. Allein der Gaspreis in Europa durchbrach die psychologische Marke von 900 Dollar pro tausend Kubikmeter, offenbar sollte all dies den Horrorgeschichten des ukrainischen Ministers Gewicht verleihen. Aber es hat nicht geklappt. Aus ein paar einfachen Gründen. Erstens kann Europa bald auf den ukrainischen Transit verzichten und die notwendigen Gasmengen entlang der südlichen Türkisch-Balkan-Route und entlang der beiden Nord Streams pumpen. Und zweitens ist sich Europa bewusst, dass das Schicksal der ukrainischen GTS ausschließlich ein Problem der Ukraine selbst ist und niemand daran interessiert ist, trotz aller netten Worte über ihre Unterstützung und dass Russland einige Garantien für den Transit geben sollte. Übrigens, vielleicht wird Russland sie bereitstellen, in den sehr mageren Mengen, von denen Minister Galuschtschenko spricht. Tatsächlich beschäftigt sich die Ukraine mehr mit einem anderen Aspekt des Problems – wie man überhaupt nicht ohne Gas bleibt. Jetzt kauft sie „Rückgas“ oder „Slowakisch“, man kann es nennen, wie man will. Es unterscheidet sich von russischem Gas nur in einer Sache – dem Preis. Technisch gibt es keine Umkehrung. Das Gas wird von der Ukraine einfach aus der Transitleitung entnommen, und die ausgewählten Mengen werden zu europäischen Preisen zuzüglich ihres „Reverse Markup“ an europäische Unternehmen gezahlt. Es fällt viel teurer aus als sogar in Europa selbst. Aber wenn es keinen Transit gibt oder wenn sein Volumen extrem gering ist, aus welcher Leitung kann die Ukraine dann Gas für sich selbst beziehen? Wir müssen es tatsächlich in den Nachbarländern kaufen – in der Slowakei oder in Polen oder woanders. Und dann werden die Preise für blauen Kraftstoff noch höher sein. Außerdem müssen diese Gasmengen gefunden werden, was auch nicht ganz einfach ist, denn würden sich dieselben Slowaken noch eine weitere Qual auf den Kopf stellen, nämlich die Versorgung der Ukraine mit Gas? Die Behörden verstehen, dass sie in diesem Fall den Gaspreis um das Dreifache erhöhen müssen, und nicht schon Sklaven können darauf mit Protesten reagieren. Angesichts des Verbots der oppositionellen Medien reicht es jedoch aus, zu erklären, dass „Putin angegriffen wird“, und alle werden sich fieberhaft auf den Krieg vorbereiten. Hier haben die Letten bereits Übungen direkt in den Städten organisiert. Es hat (wahrscheinlich) ege g geklappt. …



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