Staikuras: Stromrabatt verdoppelt, Heizkostenzuschlag erhöht

Der griechische Finanzminister Christos Staikuras kündigte im Zusammenhang mit den stark gestiegenen Strom- und Energiepreisen für Haushalte und Unternehmen neue Maßnahmen zur Unterstützung der Bevölkerung an.

„Steigende Rohstoffpreise gefährden die Erholung, insbesondere der Anstieg der Energiepreise, der eine Energiekrise darstellt. Europäische Krise, aber auch vorübergehend. Aber eine akute Krise, die eine größere Intensität und Ausmaß hat als die ersten Prognosen. Was die Haushalte stark belastet. Diese Krise stellt eine neue Herausforderung für Griechenland und die EU-Mitgliedstaaten dar“, sagte Staikuras zunächst und kündigte dann Maßnahmen zur Unterstützung der Bürger an. Wir steigern die Reduzierung des Stromverbrauchs und verdoppeln sie besonders für Haushalte mit Sozialtarif. Die Heizkostenzulage steigt (von + 36 % auf + 68 %) für mehr als 1 Million Haushalte. Außerdem wird der Zuschlag für jedes Kind verdoppelt (20% statt 10%).

Er betonte, dass das Budget für den Stromzuschuss 326 Millionen Euro und für den Heizkostenzuschuss 168 Millionen Euro betragen wird, was den Gesamtbetrag der staatlichen Beihilfen auf fast 500 Millionen Euro bringen wird.

Energieminister Kostas Skrekas sagte seinerseits:

Der Zuschuss wird auf 60 Euro pro Megawatt/Stunde erhöht, also 18 Euro pro Kilowatt/Stunde pro Monat statt der ursprünglich angekündigten 9 Euro. 80 Euro für Empfänger eines Sozialkontos. Der Rabatt wird insbesondere für Gasverbraucher 15% betragen.

Zuvor sprach sein Stellvertreter Theodoros Skilakakis ausführlich über das Programm Heizkostenvergütung, wo er von einer Verdoppelung der Leistungshöhe sowie von einer Änderung der Kriterien für die Leistungsempfänger berichtet.

Laut Herrn Skilakakis:

Die Höhe der Beihilfe für die durchschnittliche Familie erhöht sich um 59 %. Der Mindestbetrag liegt bei 100 Euro ab 80 Euro, der Höchstbetrag bei 750 Euro ab 650 Euro. Für jedes Kind beträgt der Zuschlag 20% ​​von 10%.

Die Heizkostenzulage wird wie im Vorjahr an die Begünstigten in Abhängigkeit von ihrem Wohnort und den dort vorherrschenden klimatischen Bedingungen und nicht wie bisher nach geografischen Zonen gezahlt. Darüber hinaus wird die Zahl der Begünstigten steigen, da auch diejenigen, die Erd- und Flüssiggas (φυσικό αέριο και υγραέριο) nutzen, eine Heizkostenzulage erhalten können.

Das im letzten Jahr unter Beteiligung des griechischen Wetterdienstes erstellte System ermittelt den tatsächlichen Wärmebedarf jedes Haushalts im Winter – unter Berücksichtigung der geografischen Lage, der Entfernung zum Meer, der Höhe in den Bergen sowie anderer Bedingungen und Klimadaten .

Im Rahmen dieses Mechanismus hat jedes ausgewiesene Gebiet Anspruch auf einen anderen Fördersatz. Das heißt, der Betrag wird je nach den klimatischen Eigenschaften jeder Region erhöht (oder verringert), für jede Zone gibt es einen eigenen Tarif. Gleichzeitig wird der Mindestförderbetrag um 20 Euro erhöht und beträgt 100 Euro.

Kriterien:

Das maximale jährliche Haushaltseinkommen steigt von 12.000 € im Vorjahr auf 14.000 €, für eine Familie mit zwei Kindern auf 26.000 € (von 24.000 € im Jahr 2020) und für eine Familie mit drei Kindern auf . € 29.000 … Gleichzeitig wurde der Immobilienwert für Alleinstehende von 130.000 Euro auf 180.000 Euro und für Verheiratete von derzeit 250.000 Euro auf 300.000 Euro angepasst.

Auf dieser Grundlage erhält eine Familie mit zwei Kindern im Zentrum von Athen in diesem Jahr einen Zuschuss von 181 Euro ab 114 Euro, im Zentrum von Thessaloniki 299 Euro ab 188 Euro, in Kozani erhöht sich die Höhe der Leistung auf 469 Euro ab 295 Euro, in Florin steigt der Betrag auf 496 Euro.

Herr Skilakakis kündigte an, dass der Gesamtbetrag des Heizkostenzuschusses von 84 Mio. …



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