Griechische Unternehmen haben es nicht eilig, in die Entwicklung zu investieren

Laut der jährlichen Umfrage von Grant Thornton zögern griechische Geschäftsleute, in naher Zukunft Investitionsinitiativen zu ergreifen, trotz der Finanzierungsmöglichkeiten, die durch den Erholungsfonds geschaffen wurden, und der verbesserten Geschäftsstimmung.

6 von 10 Unternehmen in Griechenland geben an, in absehbarer Zeit keine Investitionen in neue Anlagen, technische Ausrüstung oder Forschung zu tätigen.

Im Technologiesektor ist das Bild jedoch umgekehrt: Sechs von zehn Unternehmen erklären sich bereit zu investieren, weil sie ihren Wert weitgehend erkennen und dann eher eine Chance als eine Bedrohung sehen.

Die Umfrage umfasste 400 Unternehmen aus allen Wirtschaftszweigen und wurde bei den jährlichen Business Awards, die in Zusammenarbeit mit der Eurobank veranstaltet werden, verliehen. Der Widerstand spiegelt sich den Antworten zufolge auch in der Haltung griechischer Unternehmen gegenüber der größten Wachstumschance, die sie je hatten, also gegenüber den Mitteln, die im Rahmen des Programms Griechenland 2.0 zu erhalten sind.

Grant Thornton fand heraus, dass sieben von zehn Unternehmen glauben, dass ihre Investitionen für die Wirtschaft von Bedeutung sein werden, aber nur vier von zehn glauben, dass die Investitionen für sie selbst von Bedeutung sind – so viel wie die potenziellen Nutzer der Ressourcen des Recovery Fund. Von den vier von zehn, die Griechenland 2.0-Mittel in Anspruch nehmen werden, haben nur 10 % bereits einen vollständigen Plan entwickelt, während 40 % in Vorbereitung sind und 50 % sich in der Frühphase der Bewertung zukünftiger Möglichkeiten befinden.

Griechische Unternehmen scheinen sich auf interne Verfahren zu verlassen, um ihre Geschäfte und Gewinne zu steigern, sagte Grant Thornton. Dazu gehören die Reorganisation ihrer internen Abläufe (neun von 10 Befragten), die Senkung der Kosten (8/10), die Ausrichtung auf Inlandsmärkte (7/10) und die Marketingpraktiken und / oder die Optimierung der Verkaufstaktiken (7/10).

Fusionen, Übernahmen und die Stärkung des Managements betreffen offenbar nur einen kleinen Teil der Unternehmen (nur jedes fünfte). Ein ermutigenderes Signal kommt von 6 von 10 Unternehmen, die angaben, neue Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt zu bringen, und 5 von 10 suchen nach neuen Märkten.





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