Antivirales Nasenspray wird in Russland getestet

Russland hat begonnen, ein Nasenspray gegen das Coronavirus zu testen. Trotz der Tatsache, dass in vielen Ländern sowie in Griechenland bereits die dritte Dosis des Impfstoffs verabreicht wird, werden Menschen über 50 Jahre alt.

Die neue Version des Sputnik-V-Impfstoffs in Form eines Nasensprays soll an Erwachsenen getestet werden, berichteten russische Medien. Russland kämpft darum, die Durchimpfungsrate seiner Bürger zu erhöhen.

Während der Tests, die in einer Klinik in St. Petersburg durchgeführt werden sollen, erhalten Freiwillige zwei Dosen eines Nasensprays, berichtet Reuters unter Berufung auf ein Regierungsdokument.

Im Juni gaben die russischen Behörden bekannt, dass ein Nasenspray-Impfstoff bei Kindern im Alter zwischen 8 und 12 Jahren erfolgreich getestet wurde und im September freigegeben werden soll, was noch nicht geschehen ist.

Die erste Version von Sputnik V war Gegenstand eines diplomatischen Skandals zwischen Russland und der EU: Die Europäische Arzneimittel-Agentur wirft Russland vor, die erforderlichen Informationen nicht bereitzustellen, und Moskau wirft der EU vor, die Zulassung aus politischen Gründen zu verzögern.

Merck, Sharp & Dohme (MSD) hat angekündigt, bis Ende 2021 mit der Produktion eines Anti-Coronavirus-Medikaments mit dem Wirkstoff Molnupiravir (μολνουπιραβίρη) zu beginnen.

Heute ist das Medikament ein orales antivirales Medikament, das zur Behandlung von Lungenentzündung und leichten Symptomen des Coronavirus bei Erwachsenen verwendet wird und das Risiko einer schweren Erkrankung oder eines Krankenhausaufenthalts verhindert. In Bezug auf die Wirksamkeit reduzierte das Medikament das Risiko eines Krankenhausaufenthalts oder eines Todesfalls um etwa 50 %.

Die Produktion dieses vielversprechenden Medikaments wartet auf die Ergebnisse einer klinischen Studie und einer möglichen Zulassung durch internationale Aufsichtsbehörden. Am Dienstag reichte MSD in Zusammenarbeit mit Ridgeback Biotherapeutics einen Notfalllizenzantrag bei der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) ein.





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