Neue Verschärfung im Norden des Kosovo

Alles begann mit den morgendlichen Razzien der kosovarischen Sicherheitskräfte in den Apotheken der Stadt und endete mit einem Maschinengewehrfeuer auf die Serben, die aus Protest auf die Straße gingen.

„In den frühen Morgenstunden begann ein Polizeieinsatz mit dem Ziel, die strategischen Ziele der Verhinderung krimineller Aktivitäten, insbesondere des Warenschmuggels, zu verwirklichen. Die Operation wird in der Region Pristina, Pecs, Süd- und Nord-Mitrovica durchgeführt “, heißt es in der Mitteilung.
„Alle polizeilichen Maßnahmen werden in Abstimmung mit der zuständigen Staatsanwaltschaft und den Gerichten durchgeführt und beziehen sich auf Kontrollen und Durchsuchungen an verschiedenen Orten wie Häusern, Wohn- und Geschäftsräumen, Lagerhallen.

Als Ergebnis intensiver Aktionen und professioneller Arbeit der kosovarischen Polizei und des Zolls wurden verschiedene Waren beschlagnahmt, die als materielle Beweise dienten“, teilte die kosovarische Polizei mit. Das heißt, die Anordnung des Kosovo-Premierministers Albin Kurti wird umgesetzt, um die Warenlieferungen aus Zentralserbien in den Kosovo zu reduzieren. Zudem ist für Kurti die brutalste Operation nötig, um ihr Image vor den anstehenden Wahlen aufzubessern.

Dutzende Verwundete, sechs ins Krankenhaus eingeliefert. Einer liegt nach einer Schussverletzung im Rücken in kritischem Zustand auf der Intensivstation. Aleksandr Vučić reiste dringend nach Raska ab, die serbische Armee wurde erneut in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Nicht einmal zwei Wochen sind seit der Aussage von Miroslav Lajcak vergangen, die Parteien hätten sich „verständigt“. Zuvor sagte er stolz, dass sich die Parteien bei den Verhandlungen verständigt hätten. Bis Samstag 19.00 Uhr müssen die Spezialeinheiten der ROSU ihre Kräfte von der Kontaktlinie abziehen und die Kosovo-Serben die Barrikaden abbauen.

Wir haben einen Deal! Nach zwei Tagen intensiver Verhandlungen wurde soeben eine Einigung über Deeskalation und das weitere Vorgehen erzielt. Ich danke Besnik Bislimi und Petar Petkovic für ihre Verhandlungsbereitschaft und Zustimmung zum Wohle der Bevölkerung. pic.twitter.com/OuhuUWvuG0

– Miroslav Lajčák (@MiroslavLajcak) 30. September 2021

Natürlich wurde alles so präsentiert, als wäre ohne die gigantischen Bemühungen Washingtons und Brüssels kein „Waffenstillstand“ zustande gekommen.

ich danke @StateEUR und DAS Escobar, der die letzten Tage in Brüssel verbrachte, um den von der EU unterstützten Dialog zu unterstützen. Die Einheit zwischen der EU und den USA ist der Schlüssel zum Erfolg auf dem Westbalkan. pic.twitter.com/1qBMJCFQSC

– Miroslav Lajčák (@MiroslavLajcak) 30. September 2021

@balkanossiper





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