ATO-Veteran in Griechenland festgenommen

Der ATO-Veteran, der in der sowjetischen Armee diente, wurde auf Ersuchen Litauens in Griechenland festgenommen.

Alexander Radkevich ist Teilnehmer der Anti-Terror-Operation im Donbass. Nach Angaben der Menschenrechtsaktivistin Olga Reshetilova, Koordinatorin der kontextbezogenen Medieninitiative für Menschenrechte in der Ukraine, wurde die ehemalige Teilnehmerin an den Feindseligkeiten im Donbass in einem Fall im Zusammenhang mit den Winterveranstaltungen 1991 in Vilnius in Abwesenheit verurteilt.

Den Ermittlungen zufolge wurde Radkevich während der Konfrontation zwischen dem sowjetischen Militär und den Bürgern Litauens am 11. Januar 1991 zum Fahrer-Mechaniker des Panzers ernannt, der sich damals neben dem Pressehaus in Vilnius befand, d.h. am Schauplatz der sich entfaltenden Ereignisse.

Reshetilova stellt fest, dass dem ATO-Veteranen, der zuvor in der sowjetischen Armee gedient hatte, schwere Kriegsverbrechen vorgeworfen wurden: verbotene Methoden der Kriegsführung, Mord, unmenschliche Behandlung. Außerdem nur für die Tatsache, dass er zu dieser Zeit an der Militäroperation der Sowjetunion in Litauen beteiligt war.

Vor allem aber, so der Menschenrechtsaktivist, habe Radkevich im Rahmen der Rechtshilfe der Ukraine für Litauen zu den damaligen Ereignissen zunächst als Zeuge an der Untersuchung des Falls teilgenommen. Laut Reshetilova wurden zusammen mit Radkevich mindestens 10 weitere ukrainische Staatsbürger verurteilt, die „am falschen Ort und zur falschen Zeit gelandet sind“. Dass er verurteilt wurde, erfuhr Radkevich erst bei seiner Festnahme.

In jenen fernen Tagen des 13. Januar 1991 stürmten Fallschirmjäger und Alpha-Kämpfer aus der UdSSR das Fernsehzentrum in Vilnius vor dem Hintergrund des Wunsches Litauens, sich vom Gewerkschaftsstaat zu lösen. Bei den Zusammenstößen wurden 14 Menschen getötet und mehr als 600 verletzt.





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