375 Migranten landeten auf Kos

375 Migranten an Bord eines unter türkischer Flagge fahrenden Frachtschiffs landeten am frühen Sonntagmorgen im Hafen von Kos und wurden in das örtliche Aufnahme- und Identifizierungszentrum für Migranten gebracht, teilte das griechische Ministerium für Migration und Asyl in einer Erklärung mit.

Einer der Passagiere wurde zuvor vom Schiff evakuiert und zur medizinischen Versorgung auf die Insel Karpathos gebracht. Die meisten Migranten aus Afghanistan und Pakistan, laut Einheimischen Massenmedien

Sechs Personen an Bord, die des Menschenhandels verdächtigt wurden, wurden zum Verhör festgenommen.

Wir haben der EU mitgeteilt, dass sich die Türkei weigert, ihr Schiff zurückzunehmen. Griechenland hat in den letzten sieben Jahren Hunderttausende von Menschen gerettet – es ist an der Zeit, dass die EU handelt und wirksame Solidarität zeigt und sicherstellt, dass die Erklärung EU/Türkei eingehalten wird. pic.twitter.com/AF2lOPuR37

– Μηταράκης – Notis Mitarachi (@nmitarakis) 31. Oktober 2021

Migranten platziert im Dust Refugee Center auf Kos, bis ihre Asylanträge von Beamten geprüft werden und sie die Quarantäne absolvieren. Das Ministerium betonte jedoch, dass diese Entscheidung vorübergehend sei und auf mildernde Umstände zurückzuführen sei.

Heute früh hat die griechische Küstenwache 382 Migranten sicher von einem unter türkischer Flagge fahrenden Schiff verlassen, nachdem dessen Motor in internationalen Gewässern vor Kreta ausgefallen war. Wieder eine gefährliche und illegale Reise von der türkischen Küste, die von den türkischen Behörden nicht gesehen wurde. pic.twitter.com/JChiKJBLae

– Μηταράκης – Notis Mitarachi (@nmitarakis) 31. Oktober 2021

„Griechenland hat einmal mehr bewiesen, dass es Menschenleben auf See schützt und Sicherheit bietet, wo andere ihren Verpflichtungen gleichgültig gegenüberstehen“, sagte Migrationsminister Notis Mitarakis. Er sagte auch in den sozialen Medien, dass er die Europäische Union darüber informiert habe, dass die Türkei sich geweigert habe, ihr Frachtschiff zurückzunehmen, und die EU aufgefordert habe, das Migrationsabkommen mit der Türkei durchzusetzen.

Heute früh hat die griechische Küstenwache 382 Migranten von einem unter türkischer Flagge fahrenden Schiff sicher von Bord gebracht, nachdem dessen Motor in internationalen Gewässern vor Kreta ausgefallen war. Wieder eine gefährliche und illegale Reise von der türkischen Küste, die von den türkischen Behörden nicht gesehen wurde. pic.twitter.com/JChiKJBLae

– Μηταράκης – Notis Mitarachi (@nmitarakis) 31. Oktober 2021

Yiannis Plakiotakis, Minister für Schifffahrt und Inselpolitik Griechenlands, erklärte:

„Die Türkei akzeptiert die Rückgabe eines unter türkischer Flagge fahrenden Schiffes, das den türkischen Hafen offensichtlich mit Wissen der türkischen Küstenwache verlassen hat, nicht. Sie ist es gewohnt, sich im östlichen Mittelmeer wie ein Pirat zu verhalten und bleibt Menschenleben gegenüber gleichgültig.“

Das Büro des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen hat die sichere Ankunft von Migranten auf Kos begrüßt.

UNHCR ist erleichtert Mehr als 380 Menschen auf einem in Seenot geratenen Boot vor der griechischen Küste sind auf der Insel Kos sicher von Bord gegangen.

Wir sind den griechischen Behörden dankbar und stehen bereit, jede erforderliche Unterstützung zu leisten. pic.twitter.com/5c9o6n5oBX

– UNHCR Griechenland (@UNHCRGeece) 31. Oktober 2021

Schiff „Murat 729“ verließ einen türkischen Hafen in der Nähe von Izmir und sendete ein Notsignal südlich von Kreta, als es am Freitag Triebwerksprobleme hatte. Bei einer Rettungsaktion der griechischen Küstenwache wurde das Schiff nach Kos geschleppt.

Im Einvernehmen mit dem Außenministerium und mit Zustimmung seines Chefs Nikos Dendias schickte der Chef der griechischen Küstenwache Ankara ein Ersuchen um Rückführung von Migranten, das Ankara jedoch ablehnte.





Source link

Hochwertige journalistische Arbeit kann nicht kostenlos sein, da sie sonst von den Behörden oder den Oligarchen abhängig wird.
Unsere Website wird ausschließlich durch Werbegeld finanziert.
Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker, um die Nachrichten weiterzulesen.
Mit freundlichen Grüßen, Redakteure