Japanischer Garten im Herzen von Athen

In Athen entstand der erste japanische Garten Griechenlands, der sich im Nereidon-Park in der Michalakopoulou-Straße unweit der Nationalgalerie befindet. Am Mittwoch fand die Grundsteinlegung für das Projekt statt, das Teil des Programms „Take Your City“ der Stadtverwaltung Athen ist.

Der Japanische Garten in Athen entstand mit Unterstützung von JT International Hellas unter der Schirmherrschaft der Japanischen Botschaft und ist der erste Themenpark der Stadt. Die Arbeiten an seiner Entstehung umfassten das Entfernen von 180 Kubikmeter Beton, Bordsteinen und Schutt, die illegal auf dem Gelände abgelagert wurden, 350 Kubikmeter fruchtbaren Boden, die Schaffung kleiner Hügel zur Vergrößerung der Nutzfläche, das Pflanzen von 50 Bäumen und 3000 Sträuchern.

Der Garten besteht aus Vegetations- und Wasserflächen, die die Prinzipien der japanischen Kultur respektieren, um die Elemente Erde, Wasser und Feuer auszugleichen.

Die Kombination aus beschnittenen Sträuchern mit Naturstein und Kieselsteinen schuf „ruhige“ Wege im Garten und Granitbänke einen schönen Treffpunkt, der den Parkbesuchern Privatsphäre und Ruhe im „Herzen“ der Stadt bietet.

Der Garten wurde von Antonis Skordilis und Ecoscapes entworfen, die auch nach der richtigen Beleuchtung gesucht haben.

Bei der Eröffnungszeremonie am Mittwoch bemerkte der japanische Botschafter in Griechenland Yasunori Nakayama, dass „japanische Gärten eines der traditionellen kulturellen und spirituellen Symbole Japans sind und ihre Geschichte bis ins 6. Jahrhundert n. Chr. zurückreicht.“

Er fügte hinzu, dass sie Eigenschaften haben, die sich mit den Jahreszeiten ändern, während ihre Landschaften den Japanern seit vier Jahreszeiten am Herzen liegen, „weil sie in den Veränderungen aller Dinge, die den Lauf der Zeit widerspiegeln, eine besondere Schönheit finden.“

Auf der anderen Seite beschweren sich bereits ältere Einheimische, die nicht an raffinierte japanische Gewohnheiten gewöhnt sind, über die extrem niedrigen Bänke und die Schwierigkeiten, denen sie ausgesetzt sind.

Und Mütter mit Kleinkindern oder Kinderwagen murren über den Kies auf den Wegen und dem angeschlossenen Spielplatz, da sie die verletzten Knie und zerkratzten Hände ihres Nachwuchses schon satt haben.





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