Wer übernimmt die Verantwortung für den Tod einer 51-jährigen Frau in Thessaloniki?

Die Staatsanwaltschaft schloss sich den Ermittlungen zum Tod einer ungeimpften Frau im Papanikolaou-Krankenhaus in Thessaloniki und den Handlungen ihres „Beraters“ an. Die Sterbebettkorrespondenz des Patienten mit dem Arzt, der den Verzicht auf die Intubation empfahl, wurde öffentlich und sorgte für Kontroversen.

Nach vorliegenden Informationen hat sich ein 51-jähriger ungeimpfter Einwohner von Thessaloniki mit dem Coronavirus infiziert. Sie ging zunächst nicht zu Ärzten, musste aber nach einer deutlichen Verschlechterung ihres Zustands immer noch ins Krankenhaus. Leider ging Zeit verloren und man entschied sich wegen erheblicher Lungenschäden, sie auf die Intensivstation zu legen. Eine frustrierte Frau kontaktierte einen Bekannten, einen ehemaligen Mediziner, der wegen fehlender Impfungen suspendiert worden war. Weiter – der wörtliche Dialog:

– … ich bin in Papanicolaou. Sie wollen mich mit Sauerstoff 93-94 intubieren. Können Sie mir helfen? Im Lungenbereich…

– Was ist mit dir passiert? Unterschreiben und gehen. Nicht akzeptieren. Sie können Ihnen ohne Zustimmung nichts antun. Ruf die Polizei. Melden Sie sich an und übernehmen Sie Verantwortung.

– Wie rufe ich die Polizei? Da ich auf Sauerstoff stehe. Ich kann nicht sprechen.

Die Frau berichtet, dass ihr Mann auch in diesem Krankenhaus unter Sauerstoff steht. Daraufhin fordert der Gesprächspartner die Frau erneut auf, Verantwortung zu übernehmen und zu gehen.

Die Intervention des Staatsanwalts wurde durch die Veröffentlichung dieser Korrespondenz sowie anderer Beiträge des Gesprächspartners in sozialen Netzwerken verursacht. Er forderte die Bürger aktiv auf, Impfungen zu ignorieren und falsche Nachrichten zu verbreiten, insbesondere, dass Ärzte finanzielle Vorteile für die Förderung eines Anti-Coronavirus-Impfstoffs erhielten. Sein Aufruf zur Nichtintubation führte zum Tod einer 51-jährigen Frau. Der Generalstaatsanwalt des Gerichts erster Instanz von Thessaloniki ordnete eine Voruntersuchung an. Der erste Teil befasst sich mit der Verbreitung gefälschter Informationen und Nachrichten, der zweite mit den kriminellen Handlungen, die zum Tod eines Patienten im Papanikolaou-Krankenhaus in Thessaloniki führten.

Die verstorbene Frau bestritt die Impfung und die Existenz des Coronavirus, so dass sie sich nicht impfen ließ. Interessant ist die Reaktion ihrer Mutter im Gespräch mit Journalisten griechischer Medien. Sie nannte den Tod ihrer Tochter Gottes Willen und sagte, dass die Frau nicht intubieren wolle:

Sie bat um Hilfe, weil sie gewaltsam intubiert wurde. Sie wollte nicht intubiert werden und es gab einen großen Streit zwischen ihnen. Sie war negativ: gegen den Impfstoff, gegen die Tests, alles gegen. Dies war der Wille Gottes, Gott wollte ihn annehmen.

Auf die Frage, ob sie es bereue, nicht geimpft worden zu sein, antwortete die Mutter der Verstorbenen kategorisch:

„Nein, nein, millionenfach nicht, der Impfstoff ist schlecht.“

Die Bedrohungen des medizinischen Personals durch Coronavirus-Leugner und Impfgegner nehmen täglich zu. Ärztekammern erwägen, zur Justiz zu gehen, um ihre lebensrettende Arbeit professionell und verantwortungsvoll ausüben zu können.

Gestern wurde bekannt, dass die griechischen Parlamentarier für die Einführung gestimmt haben strafrechtliche Haftung für Vertreiber von Fake News zum Coronavirus. Die Mindeststrafe beträgt drei Monate. Grund dafür seien die Verbreitung falscher Informationen, „die bei den Bürgern Angst oder Angst auslösen oder das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Volkswirtschaft, die Landesverteidigung oder die öffentliche Gesundheit erschüttern können“.





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