Polytechnikum: Athen wird von 6.000 Polizisten, Drohnen und Hubschraubern bewacht

Die Feier zum 48. Jahrestag des Polytechnio-Aufstands (Πολυτεχνείου) endet mit einem langen Marsch, der am Polytechnischen Institut beginnt und vor der amerikanischen Botschaft endet.

Der Plan von ΕΛ.ΑΣ, die Situation während des öffentlichen Marsches am Polytechnio-Tag zu kontrollieren, sieht die Einführung harter Maßnahmen vor, insbesondere im Bereich von st. Patission (Athen).

Die Pforten des Polytechnischen Instituts wurden um 8 Uhr morgens für eine feierliche Kundgebung und Kranzniederlegung geöffnet und voraussichtlich gegen 13 Uhr geschlossen. Die diesjährigen Terminfeiern laufen wie gewohnt (nachdem die Veranstaltung in der Vergangenheit aufgrund der Pandemie verboten / verschoben wurde).

Der Plan von ΕΛ.ΑΣ, die Situation während des öffentlichen Marsches am Polytechnio-Tag zu kontrollieren, sieht die Einführung harter Maßnahmen vor, insbesondere im Bereich von st. Patission (Athen).

Zur Aufrechterhaltung der Ordnung sollen 6.000 Polizisten im Einsatz sein, Drohnen und Hubschrauber werden die Hauptstadt aus der Luft kontrollieren.

Ab Mittwochmorgen, 17.11.21, ist ein Teil der Patission Street (vor der Polytechnischen Universität) gesperrt, die angrenzenden Straßen funktionieren jedoch wie gewohnt.

Nach Angaben des Leiters des öffentlichen Verkehrs (STASY) und auf Anordnung der griechischen Polizei werden die Metrostation Megaro Mousikis ab 15:00 Uhr und die Stationen Syntagma und Evangelismos ab 16:30 Uhr geschlossen. Züge werden sie passieren, ohne anzuhalten.

Auch auf den Straßen rund um das Polytechnische Institut und in der Innenstadt wird es nach ELAS-Informationen Änderungen bei den Bus- und Trolleybuslinien geben.

Etwa 6.000 Polizisten laufen den langen Weg zur US-Botschaft und eskortieren die Demonstranten. Ihre Aufgabe ist es, möglichen Störungen vorzubeugen.

ELAS-Hubschrauber und Drohnen werden kontinuierlich Bilder an die Einsatzzentrale des GADA General Police Headquarters liefern und die Dächer von Gebäuden werden überwacht.

Natürlich gibt es im Hinblick auf den Schutz Athens einen „Platz“ für die speziellen ELAS-Wasserstrahlmaschinen, die ins Zentrum der Hauptstadt gefahren werden. Es werden auch zusammenklappbare Zäune verwendet, und kleine Polizeiteams führen ständige Kontrollen im Zentrum durch.

Hinweis

Das Datum „Polytechnio“ ist der Aufstand der Studenten des Athener Polytechnischen Instituts vom 17. November, als die Studenten organisiert die Macht auf dem Territorium der Bildungseinrichtung übernahmen. Sie schufen Selbstverwaltungsorgane, organisierten Radiosendungen, gaben Flugblätter heraus und verteilten sie an die Stadtbewohner, die sie unterstützten.

Am 17. November beschloss die Junta, diese politische Krise mit militärischen Mitteln zu lösen. In der Nacht fuhr ein Panzer in das Gebiet des Instituts, und das Militär drang ein und verstieß damit gegen die Regeln der „Universitätsimmunität“. 24 Tote, 128 Schwerverletzte, 1103 Verletzte – das ist das inoffizielle Ergebnis, denn ein offizielles hat es nie gegeben. Dieses Ereignis führte zu einer Verschärfung des Militärregimes, die weniger als ein Jahr später endete. An diesen Tagen finden in Athen und im ganzen Land Demonstrationen zum Gedenken an die Opfer statt. „Polytechnio“ symbolisiert in den Köpfen der Griechen den Kampf für Freiheit, nationale Unabhängigkeit, Demokratie, Persönlichkeitsrechte und soziale Gerechtigkeit.

Zur Aufrechterhaltung der Ordnung sollen 6.000 Polizisten im Einsatz sein, Drohnen und Hubschrauber werden die Hauptstadt aus der Luft kontrollieren.

Ab Mittwochmorgen, 17.11.21, ist ein Teil der Patission Street (vor der Polytechnischen Universität) gesperrt, die angrenzenden Straßen funktionieren jedoch wie gewohnt.

Nach Angaben des Leiters des öffentlichen Verkehrs (STASY) und auf Anordnung der griechischen Polizei werden die Metrostation Megaro Mousikis ab 15:00 Uhr und die Stationen Syntagma und Evangelismos ab 16:30 Uhr geschlossen. Züge werden sie passieren, ohne anzuhalten.





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