Coronavirus: Isolationsalptraum kehrt nach Europa zurück

Restriktive Maßnahmen werden von den lokalen Behörden in Teilen Europas angesichts des Ausbruchs einer Pandemie, die Weihnachten zu verdunkeln droht, wieder eingeführt.

Österreich: allgemeine Isolation und Impfpflicht

Österreich kündigte die Einführung einer allgemeinen Quarantäne für die gesamte Bevölkerung, auch für geimpfte Bürger, an und führte damit als erstes europäisches Land wieder eine solche Maßnahme zum Stopp der 4. Welle ein.

Diese Maßnahme tritt nach Angaben von Bundeskanzler Salenberg am Montag, 22. November, in Kraft und dauert maximal 20 Tage. Er sagte auch, dass die Impfung ab dem 1. Februar für die gesamte Bevölkerung obligatorisch wird.

Deutschland steht vor der Isolation

Österreich und Deutschland scheinen hinsichtlich ihres epidemiologischen Bildes und möglicherweise hinsichtlich bevorstehender Maßnahmen kommunizierende Schiffe zu sein. So sprach Gesundheitsminister Jens Spahn am Freitagnachmittag vom „Notstand des Landes“ und ließ die Möglichkeit einer neuen Generalquarantäne offen, während der Chef des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wheeler, das Land als Coronavirus-Ausbruch bezeichnete und sich auf Erstmals seit Beginn der Pandemie müssen Patienten aufgrund einer übermäßigen Belastung des Gesundheitssystems von Bundesland zu Bundesland verlegt werden.

Deutschland schickt Patienten ins Ausland

Viele deutsche Krankenhäuser sind angesichts des Coronavirus-Ausbruchs im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Münchens Intensivstationen (Intensivstationen) haben beispielsweise nur 3 % freie Betten. Bayern begann mit dem Transport von Patienten in Krankenhäuser in Italien. Nach Angaben eines Vertreters des Gesundheitsministeriums handelt es sich um zwei Personen aus Freising (Region München), die in ein Krankenhaus in Südtirol eingeliefert wurden. Sein Ministerium sei laut Spahn bereits in Gesprächen mit anderen Ländern. Wie er auch feststellte, ist dies das erste Mal, dass Deutschland sich bereit erklärt, Patienten ins Ausland zu transportieren.

Sperren in Bayern

Im Rahmen einer generellen Isolation für besonders vom Coronavirus betroffene Gebiete, einer „De-facto-Isolation für Ungeimpfte“ und umfangreicher landesweiter Beschränkungen tritt Bayern ab Mitte nächster Woche für drei Wochen in Kraft und streicht unter anderem alle Outdoor-Aktivitäten Weihnachtsferien, Einkaufen, Arbeit von Bars und Clubs.

„Wir blockieren, bremsen, stärken“, begründete Bayerns Ministerpräsident Markus Seder die Entscheidungen der Regierung mit der dramatischen Lage in den Krankenhäusern der Region und den extrem niedrigen Impfraten.

Vor allem für Gebiete in Bayern, die als Epizentrum der Coronavirus-Ausbrüche gelten, kündigte Herr Zender eine „harte Notbremsung“ an. Lediglich Kindergärten und Schulen, Einzelhandel (bei einem Käufer pro 20 qm), Pflegeheime und Reha-Zentren werden weiterhin mit diagnostischen Tests arbeiten. Restaurants, Sport- und Kultureinrichtungen werden in diesen Zonen geschlossen, Versammlungen von bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten, mit Ausnahme von Kindern unter 12 Jahren, sind erlaubt. „Diese Maßnahmen betreffen den gesamten Alpenraum“, erklärte er.

Was den Rest des Landes betrifft, so sind Sport- und Kulturveranstaltungen von nun an nur noch in viel kleinerem Umfang erlaubt, mit nur 25 % der maximalen Kapazität und der 2G + -Regel (Zugang nur für geimpfte und genesene Personen, die ein zusätzliches diagnostisches Testergebnis). Die Ausgangssperre kehrt um 22:00 Uhr zurück und alle Clubs und Bars außer den Weihnachtsmärkten schließen sofort.

Deutschland: Ungeimpfte Reisende aus Griechenland gehen in Quarantäne

Griechenland, die Niederlande, Belgien und Irland sind laut Robert-Koch-Institut seit Sonntag als „Hochrisikogebiete“ für Deutschland eingestuft.

Aufgrund der gestiegenen Fallzahlen wird jeder, der aus den oben genannten Ländern nach Deutschland einreist und keinen Impf- oder Genesungsnachweis hat, für 10 Tage in Quarantäne. Er kann jedoch nach dem 5. Tag den Test ablegen und wird bei negativem Ergebnis von dieser unangenehmen Pflicht entbunden.

Frankreich: Empfehlung zur dritten Dosis für Personen über 40

Zu einer Zeit, in der die Pandemie in Frankreich wieder aufflammt, empfehlen die Gesundheitsbehörden laut einer heute veröffentlichten Pressemitteilung, die Altersgrenze für Personen ab 40 Jahren, die für eine Auffrischungsdosis geeignet sind, zu senken.

Auch die Higher Health Administration (HAS) empfiehlt, die Auffrischungsdosis sechs Monate nach Beginn der Grundimpfung zu verabreichen.

Derzeit sollte in Frankreich eine Wiederholungsimpfung nur Personen über 65 Jahren und Personen mit einem Risiko einer schweren Erkrankung verabreicht werden. Ab dem 15. Dezember muss der Gesundheitspass erneuert werden. Ab dem 1. Dezember wird diese Auffrischungsdosis für Personen im Alter von 50 bis 64 Jahren verfügbar sein.

Laut Deutsche Welle, ΑΠΕ-ΜΠΕ, Reuters, AFP





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