Details der bulgarischen Tragödie

Die Details der heutigen Tragödie auf der bulgarischen Autobahn sind in ihrer Grausamkeit schockierend. 46 Menschen, darunter 12 Kinder, wurden verbrannt und ihre Körper zu Asche verbrannt.

Nach neuesten Informationen war niemand da, um die Türen des brennenden Busses zu öffnen – der Fahrer starb sofort bei einem Unfall, als das Fahrzeug gegen einen Straßenzaun prallte. Nur sieben auf den Rücksitzen schafften es, herauszuspringen und das Fenster zu zerbrechen. Sie erlitten Verbrennungen, ein Passagier hatte ein gebrochenes Bein. Alle sind in Sofia, im Notkrankenhaus. Pirogow. Laut Venko Filipce, Gesundheitsminister Nordmazedoniens, sind sie Mitglieder derselben Familie, darunter ein 16-jähriger Teenager.

Die Reisenden kehrten nach einem Wochenende in Istanbul in die Hauptstadt Nordmazedoniens, Skopje, zurück. Der Bus sei einer von vier Bussen, die nach einer Reise in die Türkei mit Touristen eines Reisebüros in Nordmazedonien nach Bulgarien eingereist seien, sagt der Chef des bulgarischen Ermittlungsdienstes Boroslav Sarafov.

Das bulgarische Innenministerium teilte mit, dass 46 Menschen getötet, was den Unfall zum tödlichsten in der Geschichte des Landes machte. Fernsehaufnahmen zeigen einen völlig ausgebrannten Bus auf einer regnerisch-nassen Autobahn. Der Interimsminister des Innern, Bojko Raskow, sagt, die Leichen seien „in einem Auto zusammengefaltet und zu Asche geworden“:

„Das Bild ist schrecklich, schrecklich. Ich habe so etwas noch nie gesehen. Dies ist eine große Tragödie. Fahrerfehler oder mechanisches Versagen sind die beiden ursprünglichen Versionen der Unfallursachen.“

Der Ministerpräsident von Nordmazedonien Zoran Zaef sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus. Er stellte fest, dass alle Passagiere aus Nordmazedonien kamen, darunter ein Serbe und ein Belgier. Ob die beiden verletzt oder getötet wurden, ist unklar. Der Premierminister stellte fest, dass er in einem Gespräch mit einem der überlebenden Passagiere von einer Explosion im Bus gehört habe. Alle Passagiere schliefen, wachten aber durch das Geräusch einer Explosion auf, woraufhin der Bus Feuer fing:

„Unter den Toten waren 12 Kinder, aber das Alter von fünf ist nicht festgestellt worden, der Rest der Toten war zwischen 20 und 30 Jahre alt.“

Und die Angehörigen der im Bus mitfahrenden Passagiere wissen noch immer nichts von ihrem Schicksal. Der 31-jährige Albaner sagt, er sei mit seinem Bruder und seiner Schwester in ein Reisebüro gegangen, um sich nach dem Schicksal seiner Eltern zu erkundigen:

„Wir wissen nicht, ob sie in dem ausgebrannten Bus waren. Wir haben keine Informationen. Die Agentur antwortet nicht auf Telefonanrufe. Wir müssen vielleicht nach Bulgarien gehen.“

Xenal Bakiu hat keine Neuigkeiten von einem Cousin:

„Wir rufen Besa Tours rund um die Uhr an, aber niemand antwortet.“

Verwandte versammelten sich vor einem Reisebüro, das Reisen nach Istanbul annonciert, aber die Büros sind geschlossen und Vertreter sind nicht erreichbar.

Der 45-jährige Adnan Yasarovski aus Sofia sagt, er habe einen Anruf von seiner 16-jährigen Tochter erhalten. Sie sagte, dass sie überlebt hat und im Krankenhaus liegt:

Sie weinte. Ihre Hände waren verbrannt, aber ansonsten ging es ihr gut. Sie sprach wenig, weinte und stand unter Schock. Ich habe sie durch die Tür gesehen, weil ich aufgrund von COVID den Raum nicht betreten durfte.

Dies ist der tödlichste Unfall in der Geschichte Bulgariens. Letzteres geschah im August 2018: 20 Touristen kamen ums Leben, als ihr Bus bei starkem Regen im Hochland nördlich von Sofia vom Kurs abwich. Im Jahr 2019 starben 628 Menschen bei Unfällen auf den Straßen Bulgariens, im Jahr 2020 – 463. Dies sind die höchsten Raten in Europa, die mit dem schlechten Zustand von Straßen und Fahrzeugen verbunden sind.





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