Russland: Minenunglück tötete 57 Menschen, verletzte 63 und liegt in Krankenhäusern

Bei einem Brand in der russischen Mine Listwjaschnaja in Kuzbass sind nach neuesten Angaben 51 Bergleute und 6 Rettungskräfte ums Leben gekommen. Weitere 63 Opfer befinden sich in Krankenhäusern, davon 5 Minenretter.

Bisher seien erst drei Tote an die Oberfläche geholt worden, berichtet die RIA Novosti unter Berufung auf einen Vertreter des Rettungsdienstes. Gestern Morgen, 25. November, begann Rauch in einer Mine in Belovo, Gebiet Kemerowo. Von den 285 Untertage-Bergleuten wurden die meisten an die Oberfläche gehoben. Rettungskräfte halfen den anderen, wurden jedoch wegen Explosionsgefahr zurückgerufen.

Der stellvertretende Gesundheitsminister des Gebiets Kemerowo Vitaly Cheraskov teilt mit:

Die verletzten 11 Bergwerksretter, die ins Krankenhaus eingeliefert wurden, befinden sich in einem leichten bis mittelschweren Zustand. Darunter sind keine ernsthaften Patienten. Die Dynamik aller Minenretter für heute Morgen ist positiv, sie sind alle bewusst, in Kontakt. Wir haben keine Angst um ihr Leben. Heute um 10 Uhr (06:00 Uhr Moskauer Zeit) haben wir 63 Menschen, die nach einem Notfall medizinische Hilfe beantragt haben, 13 von ihnen wurden ambulant behandelt, der Rest der Patienten wurde in vier Krankenhäusern von Kuzbass . hospitalisiert

Nach vorläufigen Daten, Berichten TASS, eine Methanexplosion war die Brandursache. Die Region hat eine dreitägige Trauerzeit ausgerufen. Die SDS-Ugol Holding, der die Mine Listwjazhnaja gehört, wird die Familien der Opfer und Verletzten unterstützen. Der Pressedienst des Notstandsministeriums berichtet die Worte von Chupriyan, dem amtierenden Leiter des russischen Notstandsministeriums:

„Wir trauern sehr um die toten Bergleute und Retter. Dies ist eine große Tragödie für das ganze Land und für EMERCOM of Russia. In meinem eigenen Namen und im Namen des gesamten EMERCOM of Russia-Teams spreche ich den Mitarbeitern von EMERCOM of Russia mein tiefes und aufrichtiges Beileid aus.“ Familien und Freunde der getöteten Bergleute und Retter. Ihre Namen werden für immer in unseren bleiben. Die Retter haben wie die Bergleute ihre Pflicht bis zum Ende erfüllt. „





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