Verstorbene Opfer von Gewalt sprachen

In Israel wurden Opfer häuslicher Gewalt „wiederbelebt“ und andere Frauen gewarnt.

Künstliche Intelligenz hat dazu beigetragen, die fünf ermordeten Frauen „wiederzubeleben“, damit ihre Stimmen von potenziellen Opfern gehört werden können. Einer von ihnen sagt direkt in die Linse:

„Ich war Michal Sela. 2019 wurde ich von meinem Ehemann Eliran Malul getötet. Und heute, nachdem ich mein Leben verloren habe, appelliere ich an dich: Höre meine Stimme.“

Die zitternden Videos sind Teil einer Aufklärungskampagne in Israel, die ermordete Frauen wiederbelebt, um andere zu warnen, sich vor missbräuchlichen Beziehungen zu schützen. Sie werden aus Fotografien der Opfer vor ihrem Tod mit einer speziellen Technologie erstellt, die ihnen „das Leben schenkt“. Stimmen werden von den Schauspielern gesprochen. Die Initiative wurde anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen vom Schöpfer des D-ID ins Leben gerufen.

Unter den Frauen von Sela, die 32 Jahre alt war, als ihr Mann sie 2019 direkt vor den Augen ihrer Tochter erstach. Er wurde letzten Monat wegen Mordes verurteilt. Lily Ben Ami, die Schwester der ermordeten Frau, sagt, als sie Sela sah, sei sie „sprachlos und in Tränen ausgebrochen“. In einer Erklärung gegenüber dem Fernsehsender bemerkt Lily:

Ziel der Kampagne sei es, „einen Impfstoff gegen die Gewalt zu schaffen, die uns von allen Seiten angreift“.

Von den Bildschirmen aus ruft die „wiederbelebte“ Sela alle Frauen auf, sich Hilfe zu suchen, wenn sie in einer Beziehung mit einer eifersüchtigen und besessenen Person sind:

„Wenn Sie Angst vor seiner Reaktion auf die Scheidung haben, teilen Sie es mit einem geliebten Menschen und einem Fachmann für häusliche Gewalt, der Ihnen helfen kann, sich sicher zu trennen und zu Ihrem normalen Leben zurückzukehren.“

Das israelische Ministerium für soziale Sicherheit berichtet, dass die Zahl der Missbrauchsbeschwerden in diesem Jahr im Vergleich zu 2020 um 10 % gestiegen ist.





Source link

Hochwertige journalistische Arbeit kann nicht kostenlos sein, da sie sonst von den Behörden oder den Oligarchen abhängig wird.
Unsere Website wird ausschließlich durch Werbegeld finanziert.
Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker, um die Nachrichten weiterzulesen.
Mit freundlichen Grüßen, Redakteure