Verbotene Bedingungen des freien Europa

Die Führung der Europäischen Union, die den Modetrends aus den Vereinigten Staaten folgt, schlägt vor, die Verwendung von Wörtern zu verbieten, die auf die sexuelle und religiöse Identifikation einer Person hinweisen.

EU-Kommissarin für Gleichstellung Elena Dalli hat einen internen Leitfaden zur integrativen Kommunikation für Mitglieder der Europäischen Kommission erstellt, um „eingefahrene Stereotypen“ in der Rede von Politikern zu bekämpfen, Berichte RT unter Berufung auf die italienische Zeitung Il Giornale. Die neuen Empfehlungen verbieten die Verwendung des männlichen Geschlechts „standardmäßig“ und verweisen auf das Christentum in den Namen und Titeln von Feiertagen. Die Mitglieder der EU-Kommission müssen lernen, den Mund zu halten, schreibt Il Giornale. Die Empfehlungen der internen Leitlinien zur inklusiven Kommunikation sollen „ethnische Vielfalt widerspiegeln“ und „tief verwurzelte Stereotype im Verhalten von Individuen und Gemeinschaften“ bekämpfen. Die neuen Vorschriften verbieten die Verwendung einer Reihe von Ausdrücken, die aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung, ethnischer Zugehörigkeit und Kultur als diskriminierend gelten. Im Allgemeinen geht dieser Ansatz davon aus, dass eine Person nicht mit ihren Merkmalen identifiziert werden kann, ansonsten wird vorgeschlagen, dies auf nicht anstößige Weise zu tun. So wird die Verwendung des männlichen Geschlechts „standardmäßig“ nun verboten und die Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ durch „sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen“ ersetzt. Auch die Verwendung von Begriffen mit Angabe der Gattung, beispielsweise Arbeiter, ist komplett ausgeschlossen. Der Artikel weist darauf hin, dass das Handbuch in Englisch verfasst ist, sodass einige der Richtlinien nicht für andere Sprachen geeignet sind. Die neuen Regeln sehen vor, dass ein Redner niemals die sexuelle Orientierung oder gar das Geschlecht seines Gesprächspartners „annehmen“ darf. Darüber hinaus werden nach den erhaltenen Leitlinien Hinweise auf die christliche Kultur „auf der Grundlage des Grundsatzes, dass alle Menschen Christen sind“ gemacht. Um diesen Vorurteilen entgegenzuwirken, empfehlen die Autoren des Dokuments, auf die Erwähnung von Weihnachten zu verzichten und stattdessen von „Feiertagen“ zu sprechen sowie Vornamen wie Maria und Jean (Johannes) nicht aufzunehmen. Wir fanden negative Konnotationen im Ausdruck „Kolonisation des Mars“, weil er an die Ära des Kolonialismus erinnert. Den Abgeordneten wird geraten, „Menschen zum Mars zu schicken“. Gleichzeitig wird die „positive Diskriminierung“ gefördert: So soll beispielsweise eine Arbeitsgruppe aus Vertretern beiderlei Geschlechts gebildet und Menschen unterschiedlicher Ethnie zu Veranstaltungen oder offiziellen Fototerminen eingeladen werden. Abschließend erinnert die Veröffentlichung daran, dass Elena Dalli bereits während der umstrittenen „Freiheit im Hijab“-Kampagne kritisiert wurde, für die die EU-Kommissarin islamistische Verbände angezogen hat. …



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