Verbreitung der Omicron-Mutation in Europa und anderen Ländern

Bisher wurden in Europa 79 Infektionen mit dem neuen Omicron-Coronavirus-Stamm bestätigt. Nach Angaben des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) wurde jedoch bisher kein einziger Fall mit schwerem Verlauf registriert.

Alle Träger der neuen Variante haben leichte Symptome oder gar keine Beschwerden. Omicron ist in 15 europäischen Ländern registriert, darunter: Österreich (4), Tschechische Republik (1), Belgien (3), Frankreich (2), Dänemark (6), Island (1), Deutschland (10), Griechenland (1), Italien (9), Irland (1), Portugal (14), Niederlande (16), Spanien (3), Norwegen (4), Schweden (4).

Die meisten Infektionen sind mit Reisen nach Südafrika verbunden, viele kehren mit Transplantationen in andere Länder zurück. Mehrere EU-Länder meldeten Fälle, die nicht mit der Reise zusammenhängen – Großbritannien, Deutschland und Belgien.

Das ECDC stellt fest, dass alle gemeldeten Fälle des Omicron-Stammes asymptomatisch oder mild waren und keine Todesfälle gemeldet wurden.

In 31 Ländern der Welt wurden insgesamt 390 Fälle von Omicron registriert. Außerhalb der Europäischen Union sind dies 16 Länder, darunter Australien, Brasilien, Kanada, Israel, Japan, Südkorea, Großbritannien, die Vereinigten Staaten und andere. ECDC-Direktorin Andrea Amon sagt:

„Wir überwachen und bewerten weiterhin die Verbreitung von Omicron, aber es gibt immer noch eine Vielzahl von Faktoren, die die Dynamik der Situation verändern könnten, und Daten, die uns noch immer begrenzt sind. Ein abgestufter Ansatz ist erforderlich, um die weitere Expansion von Omicron in die EU/den EWR zu verzögern. Es ist notwendig, diejenigen zu impfen, die noch nicht geimpft wurden oder die die Impfung noch nicht abgeschlossen haben, sowie Personen über 40 Jahren mit steigenden Dosen.

Die abweichenden Übertragungsdaten aus Südafrika sind besorgniserregend, stellt das ECDC fest. Diese Option kann gegenüber Delta einen erheblichen Verteilungsvorteil haben. Wenn das passiert, wird Omicron in den kommenden Monaten mehr als die Hälfte aller SARS-CoV-2-Infektionen in der EU / im EWR verursachen.





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