Warum manche Menschen mehr Coronavirus übertragen als andere

Seit Beginn der Covid-Pandemie hat sich gezeigt, dass es eine große Heterogenität bei der Übertragung des Virus gibt, die es zu beachten gilt.

Das bedeutet, dass nicht alle Patienten das Virus in gleichem Maße übertragen, sondern es gibt auch biologische Faktoren, die diese Differenzierung bestimmen. Professor an der Medizinischen Fakultät der Athener Nationaluniversität. Kapodistrias Gikas Mallorkinis und Thanos Dimopoulos (Rektor der EKPA) geben an, dass eine viel diskutierte Hypothese die Viruslast ist, also die Virusmenge in den oberen Atemwegen (Nasopharynx).

Was zeigen Viruslastmessungen?
Die Viruslast ist ein wichtiger Indikator und charakterisiert auch den Schweregrad der Erkrankung und wird häufig in der Diagnostik (einschließlich AIDS) verwendet. Dabei zeigt natürlich die Viruslast im Blut an, wie infektiös der Patient ist, während die Werte nach der ersten Infektionsphase angeben, wie schnell die Krankheit fortschreitet.

Im Gegensatz zur Viruslast im Blut birgt die Messung in nasopharyngealen Proben jedoch viele Herausforderungen. Es ist zunächst schwierig, auf unterschiedliche Weise gesammelte Proben zu vergleichen. Anders als bei der Blutentnahme variiert die Entnahme von Proben aus den oberen Atemwegen bei der Entnahme von biologischem Material stark.

Ein weiteres großes Problem besteht darin, dass sich die Virusmenge (SARS-CoV-2), die von Patienten in verschiedenen Krankheitsstadien ausgeschieden wird, im Laufe von mehreren Stunden und von Tag zu Tag dramatisch ändert. Typischerweise kann am selben Tag in einer Patientenprobe die Masse/Menge des Virus um den Faktor Millionen ansteigen.

Das von den Geimpften übertragene Intervall ist viel kürzer

Eine kürzlich im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlichte Veröffentlichung präsentiert zum ersten Mal Daten, die Variationen der Viruslast bei Patienten erklären und kontrollieren. Möglich wurde dies durch Re-Sampling von Freiwilligen, die lange vor ihrer Erkrankung überwacht wurden.

Das interessanteste Element ergab sich beim Vergleich der Viruslastkurven zwischen geimpften und ungeimpften Personen. In diesem Fall war der Unterschied charakteristisch und signifikant, was den Schluss zuließ, dass die Zeit der Übertragung des Virus durch die Geimpften viel kürzer war.





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