Alle 6 Monate Impfung? Was die neueste Forschung zeigt

Nach der Impfung nimmt die Zahl der Antikörper allmählich ab und erreicht nach etwa sechs Monaten einen Mindestwert, in dessen Zusammenhang Experten eine Auffrischungsdosis empfehlen. Reicht die dritte Impfung oder müssen sie alle 6 Monate verabreicht werden?

Die Publikation hat nach Antworten gesucht Deutsche Welle unter Verwendung neuester wissenschaftlicher Forschungsergebnisse. Bei mRNA-Impfstoffen wie Moderna und BioNTech / Pfizer wird die Auffrischungsdosis in der Regel sechs Monate nach der vollständigen Immunisierung benötigt. Nach dem einmaligen Johnson & Johnson Auffrischimpfung noch früher benötigt, empfiehlt die Ständige Impfkommission in Deutschland.

Es stellt sich eine logische Frage: Müssen Sie sich jetzt alle sechs Monate impfen lassen? Oder jährlich? Leider gibt es noch keine Antwort darauf. Das Coronavirus ist eine kürzlich angekündigte Herausforderung für die Menschheit, und Ärzte haben noch nicht genug Erfahrung. Wissenschaftler vermuten, dass möglicherweise Änderungen an bestehenden Impfstoffen vorgenommen werden, die wirksam werden, wenn andere Varianten des Coronavirus auftreten, und Impfungen, wie z. B. gegen Influenza, werden jedes Jahr verabreicht. Außerdem werden neue Impfstoffe entwickelt, die den präventiven Ansatz ändern könnten.

Für Vorhersagen ist es jedoch noch zu früh – es ist noch nicht klar, ob die Pandemie in einer weiteren Welle enden wird oder uns noch Jahrzehnte begleiten wird. Vieles wird von der Herdenimmunität abhängen: der Zeitpunkt ihrer Erreichung und die Gründe, die dazu geführt haben – Impfungen oder immer noch der größte Teil der Bevölkerung wird krank.

Apropos Immunität, man sollte die Gedächtnis-T-Zellen nicht vergessen, die in der Studie britischer und singapurischer Wissenschaftler diskutiert werden. Die Ergebnisse ihrer Arbeit wurden Anfang November in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. Kurz gesagt, die Essenz ist wie folgt.

Wissenschaftler haben 58 Beschäftigte im Gesundheitswesen gefunden, deren Risiko, sich aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit mit dem Coronavirus zu infizieren, recht hoch war. Sie hatten jedoch nie eine Covid-Infektion, und sie hatten nie einen positiven PCR-Test. Die Forscher fanden heraus, dass sie alle zur Gruppe der „seronegativen“ Menschen gehören, die mehr multispezifische Gedächtnis-T-Zellen haben. Sie wirken gegen den Replikations-Transkriptions-Komplex (RTC), der letztendlich für die virale Replikation verantwortlich ist.

Gleichzeitig wurde bei allen 58 Ärzten eine erhöhte Menge an IFl27-Protein festgestellt, was auf eine sehr frühe Infektion mit dem Coronavirus hinweist. Das heißt, diese Menschen erlitten eine fehlgeschlagene, unterbrochene Infektion. Und möglicherweise waren es in diesem Fall T-Zellen, die schon früh zum Sieg über das Coronavirus beigetragen haben.

Bisher konnten Wissenschaftler nicht feststellen, wo diese Menschen ungewöhnlich hohe T-Zellen aufweisen. Höchstwahrscheinlich trat es aufgrund einer frühen Infektion mit einem anderen Coronavirus auf, möglicherweise dem Erkältungsvirus. Daraus folgt die Schlussfolgerung – es ist möglich, dass wiederholte Interaktionen mit dem Coronavirus, wenn es endemisch wird und wir mit einer geringeren Anzahl von Infektionserregern in Kontakt kommen, zu einer Stärkung unserer Immunität durch Antikörper oder T-Zellen führen können. Und dies wird die Grundlage für die Bildung einer Herdenimmunität.

Doch bisher können Forscher leider nur noch einmal warnen: Vor dem Hintergrund einer neuen Pandemiewelle ist es unverzeihlich, seine Gesundheit ohne angemessene Aufmerksamkeit zu behandeln. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass einige bereits eine Immunität gegen das Coronavirus besitzen. Immerhin ist das Risiko, dass es nicht mehr da ist oder der Schutz nachlässt, noch viel höher.





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