Fünf Verbrauchertrends der Zukunft: Wer die Flexiterianer sind

Eine neue Studie des ΙΕΛΚΑ (Greek Consumer Product Research Institute) hat fünf Ernährungs- und Verbrauchertrends aufgezeigt, die die Richtung des Supermarkts und der Lebensmittelindustrie in den kommenden Jahren prägen werden.

Die Studie wurde vom 5. bis 11. November 2021 an einer Stichprobe von 1000 Verbrauchern aus ganz Griechenland durchgeführt, die Fragen zu ihren Lebensmittelpräferenzen (üblicherweise gekaufte Lebensmittel) beantworteten. Nach den Ergebnissen der Studie lauten die fünf Trends des zukünftigen Verbrauchers wie folgt:

Flexiter und Vegetarier
Internationale demografische und kulturelle Veränderungen tragen zusammen mit der Produktionskapazität der Weltwirtschaft zur Produktion von tierischem Protein dazu bei, dass sich die Zahl der Verbraucher, die sich als Vegetarier bezeichnen, weltweit zunimmt.

In Griechenland liegt ihr Anteil (an allen Verbrauchern) bei etwa 4 %, d. etc.).

Neben dieser Kategorie von Verbrauchern gibt es die Kategorie der Flexitarier oder Semi-Vegetarier, dh Bürger, die versuchen, sich mehr vegetarisch zu ernähren, aber nicht vollständig. Diese Kategorie macht etwa 15 % der Bevölkerung aus, also etwa 1,5 Millionen Bürger, und ist eine sehr wichtige Sozial- und Verbrauchergruppe.

Pflanzen- und laborgezüchtete Produkte
Es wird erwartet, dass der oben genannte Trend die Suche nach alternativen pflanzlichen Lebensmitteln intensiviert, um bestehende Ernährungsgewohnheiten zu befriedigen. Milch ist beispielsweise keine Kuhmilch (tierischen Ursprungs), sondern Mandelmilch (pflanzlichen Ursprungs).

Produkte wie Pflanzenkäse, Pflanzenmilch, Laborfleisch etc. existieren bereits auf dem griechischen Markt. Schließlich gibt es bereits ein Verbraucherpublikum, das diese Lebensmittelauswahl trifft (allerdings sind dies viel weniger Bürger als im Ausland).

Der Anteil der Verbraucher, die sich für diese Kategorien entscheiden, ist mittlerweile beeindruckend: 14% konsumieren pflanzliche Milchprodukte und 11% konsumieren Laborfleisch. Darüber hinaus halten 19% der Bevölkerung diese Alternativen für gesünder.

Reduzierung der Zucker- und Salzmenge
Von den meisten Verbrauchern (insbesondere von älteren Menschen) wird erwartet, dass sie aufgrund ihres höheren Bildungsniveaus und ihrer höheren Lebenserwartung mehr Zeit für die Ernährungsplanung aufwenden. Die Menschen wollen immer länger gesund bleiben. Zucker ist ein typisches Beispiel.

Der Wechsel zu alternativen Quellen wie Saccharin und Stevia scheint an Dynamik zu gewinnen, wobei 26 % der Bevölkerung sich für diese Alternativen entscheiden. Gleichzeitig geben 37 % der Befragten an, Süßigkeiten und Zucker in der Regel zu meiden. Noch stärker ist der Trend zur Verringerung der Salzmenge, auf den 48 % der Bevölkerung verzichten wollen.

Der Einfluss von Social Media auf die Ernährung
Soziale Medien werden die Verbraucherentscheidungen zunehmend beeinflussen, da Einkaufen, Kochen und Konsumieren zunehmend mit dem Internet verbunden sind. 53 % der Köche bieten heute eine Ansicht ihrer Kochrezepte an (die Sie mit einem Blick auf Ihr Handy kennenlernen und kochen lernen können), und 26 % der Internetnutzer suchen aktiv in sozialen Netzwerken nach Kochtipps .

Es reicht nicht mehr aus, dass Essen nur lecker ist. Das Gericht soll für 75 % der Bevölkerung schön sein, was an den sozialen Medien und der häufigeren Verwendung von Videos und Fotos zum Kochen liegt.

Die Geschwindigkeit der Informationsverbreitung und Akzeptanz von Trends wird immer schneller, sodass es für Unternehmen unerlässlich ist, diesen Rhythmen und Verbraucherpräferenzen zu folgen.

Klimawandel und nachhaltige Entwicklung
Es wird erwartet, dass der Klimawandel die Arbeitsweise von Unternehmen erheblich beeinflussen wird. Die Verbraucher werden anspruchsvoller und kritischer gegenüber der Qualität der Produkte. Die Prozentsätze in Griechenland und im Ausland sind in Bezug auf die Kaufabsichten von Unternehmen vergleichbar, die ethisch und umweltfreundlich handeln.

Insbesondere eine Kaufabsicht, die auf Ehrlichkeit und Transparenz der Arbeitsmethoden der Unternehmen beruht, wird in Griechenland bei 77 % registriert, während 67 % angeben, dass es ihnen wichtig ist, dass die von ihnen konsumierten Produkte aus umweltfreundlichen Materialien hergestellt werden. Allerdings ist zu beachten, dass nur ein kleiner, aber signifikanter Teil der Bevölkerung, ca. 32 %, bereit ist, einen höheren Preis für ein Produkt zu zahlen, wenn es nur die oben genannten Standards erfüllt.

Der Studie zufolge wird sich in naher Zukunft ein heikles Gleichgewicht zwischen Verbraucherwünschen und den Möglichkeiten der Unternehmen bilden. Organisationen, die diesen schmalen Grat ausgleichen können, werden im nächsten Jahrzehnt entstehen und den Markt füllen.





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