Umfrage: Neun von zehn Einwohnern des Landes glauben, dass Bestechung in Griechenland ungestraft bleibt

Die Nationale Transparenzagentur ΕΑΔ (Εθνική Αρχή Διαφάνειας) präsentierte ihre Forschung zum Forum „1ο Φόρουμ Ακεραιότητας“ und was Griechen über Korruption und Bestechung denken.

Das Problem der Korruptionsprävention in Griechenland „muss angegangen werden“, sagten 2 von 3 Befragten in einer Umfrage des nationalen Transparenzbüros. Die Befragten glauben, dass Korruption bei öffentlichen Arbeiten und öffentlichen Aufträgen, im politischen System und in den Medien häufiger vorkommt. Dies ist das Trio, das aus den meisten Antworten hervorsticht.

Gleichzeitig sagten 87 % der Befragten, also fast 9 von 10, dass „Korruption im Land nie oder nur selten bestraft wird“. Die Befragung wurde unter 777 Teilnehmern in elektronischer Form durchgeführt. Die Fragen bezogen sich auf Korruption im Land und „wie wichtig ist das Problem der Korruption“. 97 % bewerten es von „sehr wichtig“ bis „ziemlich wichtig“.

Die nächste Frage bezog sich auf die Korruptionsbereiche und lautete: „Welche der folgenden Bereiche sind Ihrer Meinung nach am anfälligsten für Korruption?“ Antworten: Öffentliche Arbeiten und Beschaffung im öffentlichen Sektor (62%), politisches System (59%), Medien (48%), Gemeinden und Regionen (39%), Verwaltung und Justiz (21%), Gesundheitsversorgung (18%) , Erteilung von Baugenehmigungen (14%), Strafverfolgung (11%), Privatunternehmen und Lizenzen (3%).

Eine andere Frage: „Glauben Sie, dass die Chancen von Korruption in Notsituationen / Naturkatastrophen / Pandemien steigen?“ 80% antworteten mit Ja und 20 antworteten entweder nicht (7%) oder verneinten (13%).

Korruptionsfaktoren
Die nächste Frage lautete: „Was sind die wichtigsten Faktoren für die Existenz von Korruption?“ Die Antworten waren wie folgt:

Bestrafung korrupter Beamter 85 % Intransparenz bei der Tätigkeit von Regierungsbehörden 43 % Gleichgültigkeit der Regierung 40 % Fehlen eines klaren gesetzgeberischen (regulatorischen) Rahmens 34 % unzureichender Einsatz neuer Technologien in den Beziehungen zwischen Staat und Bürger 27 % Mensch Gier 25 % Unkenntnis der Bürgerrechte gegenüber der öffentlichen Verwaltung 20 %.

Die nächste Frage lautet: „Wenn Sie Zeuge eines Korruptionsvorfalls oder ein direktes Opfer von Korruption geworden sind, würden Sie dies melden?“ Auf welche Antworten eingegangen sind:

ja, vielleicht – 56%, ich bin mir nicht sicher – 39%, nein – 2%, ich weiß nicht, kann ich nicht beantworten – 3%.

Und auf die Zusatzfrage: „Warum beschweren Sie sich nicht?“ antworteten die Befragten wie folgt:

es gibt keinen Schutz für die, die sich beschweren – 50%, es ist schwer, die Fakten zu beweisen – 22%, ich habe Angst vor den Konsequenzen – 17%, egal (ja, okay …, eine hinterhältige Haltung gegenüber dem Geben) Bestechung) 6%, jeder kennt diese Fälle, und niemand tut etwas in dieser Hinsicht – 6%.

Auf die Frage: „Wenn Sie Korruption bei einem Regierungsbeamten melden möchten, welcher der folgenden Institutionen würden Sie am meisten vertrauen?“:

nationale Transparenzstelle 65 %, Justiz (Gerichte, Staatsanwälte) 51 %, Ombudsmann 49 %, zuständige Dienststellen der Europäischen Union 33 %, Polizei 19 %, Medien 10 %, Nichtregierungsorganisationen 4 %, Gewerkschaften 2 %, Bürgerservicezentren 1 %, Abgeordnete , Bürgermeister, Gemeinderäte 1%. …



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