Immobilien in Griechenland: Preissteigerung bis zu 32% in drei Jahren


Von Anfang 2018 bis zum dritten Quartal 2021 stiegen die Hauspreise in Athen um 30 % – 32 %, in Thessaloniki um 21 % – 25 %, in anderen Großstädten um 9 % – 14 % und um 10 % – 16 % in anderen Teilen Griechenlands.

Dies deutet deutlich auf einen neuen Aufwärtszyklus hin, der mehrere Regionen umfasst, insbesondere aber die beiden großen urbanen Zentren Athen und Thessaloniki. Laut Herrn Babis Charalambopoulos, einem wissenschaftlichen Berater des Immobiliendienstleistungsunternehmens Solum Property Solutions, sind Immobilien in Griechenland trotz eines so deutlichen Preisanstiegs jedoch immer noch um 22-35% (je nach Region) günstiger als 2007 Jahr.

Laut Haralambopoulos gibt es in der neuen Regelmäßigkeit des Immobilienmarktes Kräfte, die den Markt nach oben treiben, während andere in die entgegengesetzte Richtung agieren. So gibt es beispielsweise bei mehreren Neubauten, die sich zudem meist in guten Lagen befinden, einerseits eine erhöhte Nachfrage und damit tendenziell steigende Preise.

Auf der anderen Seite hat die Pandemie gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaft, was einen erheblichen Teil der Mittelschicht daran hindert, den Wohnungsmarkt zu planen und sie zwingt, sich auf die Miete zu konzentrieren. Zudem vergeben Banken zwar mittlerweile Hypothekendarlehen, doch viele zögern noch immer wegen der negativen Erfahrungen mit roten Krediten. Darüber hinaus müssen sie über ein Eigenkapital von mindestens 25 % des Wertes der erworbenen Immobilie verfügen. „Wir befinden uns also in einer Übergangsphase mit zwei großen Trends, die die Preise nach oben oder unten treiben. „Diese beiden Trends werden eine neue Preisbasis schaffen, die je nach Stadt, Lage, Grundstücksgröße, Qualität und Zustand, Alter und anderen Merkmalen variieren wird“, sagte Haralambopoulos.

Seiner Ansicht nach ist die Nachfrage nach Altbauten in guter Lage, in angemessener Größe und zu einem angemessenen Preis festgelegt, da der Käufer auch Geld für die Modernisierung der Immobilie bereitstellt. Außerdem wird es in Städten mit vielen Studenten eine konstante Nachfrage nach Wohnraum geben, solange die Zahl der Studenten nicht zurückgeht.

Auf den weltberühmten Ferieninseln des Landes wie Mykonos, Santorini, Rhodos, Korfu und Paros sind zudem die Preise für Ferienhäuser im Aufwärtstrend. Die Nachfrage nach Cottages wird auch in anderen Gegenden zu beobachten sein, beispielsweise in Nordgriechenland, wo es Käufer aus dem Balkan gibt.

Dabei kommt es zu einer ständigen Belebung der Bautätigkeit. Von 2014 bis zu diesem Jahr beträgt der Anstieg 90 %. Im Vergleich zu 2007, als der Immobilienmarkt seinen Höhepunkt erreichte, liegt der aktuelle Baubewilligungsstand jedoch um 69 % niedriger.





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