Die First Lady von Chile ist eine Griechin

Irina Karamanos, Ehefrau des neuen chilenischen Präsidenten, sprach auf ERT3 über ihre griechischen Wurzeln und ihren Wunsch, nach Griechenland zu kommen.

In Chile ist der neue Präsident Gabriel Borich, ein linker Kandidat der Approve Dignity-Koalition, ein glühender Verfechter von Umwelt und Gleichberechtigung. In seinem Wahlprogramm versprach er die Einführung einer Vermögenssteuer, die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, die Einziehung von Lizenzgebühren (Pacht für das Recht zur Erschließung natürlicher Ressourcen) aus dem Bergbau, den Übergang zu kostenloser Bildung und eine Reform der Strafverfolgung Agenturen.

Irina Karamanos ist die Lebensgefährtin des jüngsten 35-jährigen Präsidenten Chiles in der Geschichte des Landes. Auf ERT3 sprach die Griechin am Freitag über ihre Pläne als „First Lady“, ihre Beziehung zu Griechenland und ihre Pläne, Verwandte in Euböa zu besuchen. Und natürlich über die Beziehung zu Gabriel Borich.

Irina spricht vier Sprachen, hat in Deutschland Kommunikationswissenschaften und Anthropologie studiert. Sie ist Mitglied der linken politischen Partei Convergencia Social, der Gabriel Boric angehört. Ihr Vater George Caramanos leitete in den 1980er Jahren die griechische Gemeinde in Santiago.

In ihrem ERT3-Vortrag stellt sie fest, dass „die First Lady eine aktive Rolle in Politik und Diplomatie spielen muss“ und sagt zu den Plänen:

„Das Ziel der neuen Regierung sind Gleichberechtigung, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte. Unsere Aufgabe ist es, die Verfassung zu ändern, wir brauchen ein feministisches Politikkonzept.“

Gabriel Boric ist nicht nur der jüngste Präsident der chilenischen Geschichte, sondern auch das erste ultralinke Staatsoberhaupt im reichsten Land Südamerikas seit 30 Jahren. Er gewann den zweiten Wahlgang am 19. Dezember. Der ehemalige Chef der Studentenbewegung erhielt rund 56 % der Stimmen. Nach der für den 11. März 2022 geplanten Amtseinführung will er das Leben des Landes durch eine Reihe von Sozialreformen radikal verändern.

Er kam im Zuge groß angelegter Proteste in den letzten Jahren zum Präsidenten – gegen Ungleichheit und steigende Lebenshaltungskosten. Ihr Ergebnis war der Beginn der Entwicklung einer neuen Verfassung Chiles, die das während der Diktatur von Augusto Pinochet verabschiedete Grundgesetz ersetzen sollte.





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