Biden-Putin: 50-minütiges Gespräch über die Ukraine

Am späten Abend des 30. Dezember führten die Präsidenten der Vereinigten Staaten und Russlands, Joe Biden und Wladimir Putin, ein fünfzigminütiges Telefongespräch über die Ukraine.

Das Telefonat, das auf Ersuchen des Präsidenten Russlands geführt wurde, begann um 22.35 Uhr (griechische Zeit) und endete um 23.25 Uhr.

Sowohl vom Weißen Haus als auch vom Kreml wird erwartet, dass sie zu den Gesprächen zwischen den Staats- und Regierungschefs der beiden Länder Stellung nehmen.

Zuvor war im Weißen Haus berichtet worden, Biden habe sich bereit erklärt, ein Telefongespräch zu führen, denn „wenn es um Russland geht, kann nichts einen direkten Dialog zwischen den beiden Staats- und Regierungschefs ersetzen“.

Die Regierung des Weißen Hauses und der Kreml haben angekündigt, dass die Präsidenten im Januar anstehende Gespräche über gegenseitige Sicherheitsgarantien und andere Themen diskutieren werden. Das Weiße Haus berichtete zudem, Biden werde Putin klarmachen, dass Verhandlungen ohne Konsultationen mit den europäischen Verbündeten und US-Partnern nicht möglich seien.

Die Washington Post schrieb, Biden werde Putin im Falle einer russischen Invasion der Ukraine, die der US-Geheimdienst Medienberichten zufolge Anfang 2022 prognostiziert, mit neuen Sanktionen und einer Stärkung der Nato drohen.

Das vorherige Gespräch zwischen den beiden Führern fand am 7. Dezember per Videolink statt. Darin ging Biden auch auf die Lage um die Ukraine ein und warnte vor den Folgen im Falle einer Zuspitzung der Lage. Putin sprach seinerseits von der „zerstörerischen Linie von Kiew“ und seinen „provokativen Aktionen“ gegen den Donbass.





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