Granatapfel … zum Glück

Zu den ältesten traditionellen Feiertagsbräuchen an Silvester gehört es, eine reife Granatapfelfrucht zu zerbrechen.

Der griechische Wissenschaftler, Folkloreforscher M. Varvounis, erklärt, woher dieser Brauch zu uns kam und was er bedeutet.

Die Tradition, zu Neujahr eine saftige Frucht zu brechen, reicht Jahrhunderte zurück und hat ihren Ursprung vermutlich auf dem Peloponnes und in der Serres. Und erst viel später – in ganz Griechenland.

Die Frucht verkörpert die stärkste positive Symbolik, da sie das alte östliche Emblem der Sonne ist. Die Farbe des Granatapfelsaftes erinnert so an Blut, dass die Griechen behaupteten, der Granatapfel sei mit dem Blut des Dionysos selbst gefüllt. Blut ist der Träger der Lebensenergie, daher wurde der blutrote Granatapfel von ihnen als Symbol des Lebens angesehen.

Auch die Struktur dieser erstaunlichen Frucht ist zutiefst symbolisch: Die vielen Körner, die sich unter einer einzigen Schale verbergen, wecken Assoziationen an die antiken Philosophen mit einem einzigen Universum in seiner Vielfalt. Darüber hinaus ist der Granatapfel ein Symbol für Fruchtbarkeit und Fülle, Wiedergeburt und Unsterblichkeit. In der Mythologie symbolisiert der Granatapfel die Unsterblichkeit.

Alte Traditionen verlangen, dass die Familie am Silvesterabend die Kirche besucht, um an der Göttlichen Liturgie (Θεία Λειτουργία του Μεγάλου Βασιλείου) teilzunehmen und so das neue Jahr zu feiern. Die Haushälterin, die Wirtin, nimmt den Granatapfel mit in die Kirche, um die Frucht zu „segnen“. Und wenn die ganze Familie vom Tempel ins Haus zurückkehrt, muss die Frucht erst durch die Schwelle getragen werden, damit das Glück im neuen Jahr das Haus nicht verlässt.

Die Tür wird buchstäblich mit einem Granatapfel geöffnet, in diesem Moment bricht sie auf, „heiligt das Haus“, füllt es mit Gesundheit, Glück und Freude – in einer so großen Menge wie Körner in einem Granatapfel.

Zu den ältesten traditionellen Feiertagsbräuchen an Silvester gehört es, eine reife Granatapfelfrucht zu zerbrechen.

Der griechische Wissenschaftler, Folkloreforscher M. Varvounis, erklärt, woher dieser Brauch zu uns kam und was er bedeutet.

Die Tradition, zu Neujahr eine saftige Frucht zu brechen, reicht Jahrhunderte zurück und hat ihren Ursprung vermutlich auf dem Peloponnes und in der Serres. Und erst viel später – in ganz Griechenland.

Die Frucht verkörpert die stärkste positive Symbolik, da sie das alte östliche Emblem der Sonne ist. Die Farbe des Granatapfelsaftes erinnert so an Blut, dass die Griechen behaupteten, der Granatapfel sei mit dem Blut des Dionysos selbst gefüllt. Blut ist der Träger der Lebensenergie, daher wurde der blutrote Granatapfel von ihnen als Symbol des Lebens angesehen.

Auch die Struktur dieser erstaunlichen Frucht ist zutiefst symbolisch: Die vielen Körner, die sich unter einer einzigen Schale verbergen, wecken Assoziationen an die antiken Philosophen mit einem einzigen Universum in seiner Vielfalt. Darüber hinaus ist der Granatapfel ein Symbol für Fruchtbarkeit und Fülle, Wiedergeburt und Unsterblichkeit. In der Mythologie symbolisiert der Granatapfel die Unsterblichkeit.

Alte Traditionen verlangen, dass die Familie am Silvesterabend die Kirche besucht, um an der Göttlichen Liturgie (Θεία Λειτουργία του Μεγάλου Βασιλείου) teilzunehmen und so das neue Jahr zu feiern. Die Haushälterin, die Wirtin, nimmt den Granatapfel mit in die Kirche, um die Frucht zu „segnen“. Und wenn die ganze Familie vom Tempel ins Haus zurückkehrt, muss die Frucht erst durch die Schwelle getragen werden, damit das Glück im neuen Jahr das Haus nicht verlässt.

Die Tür wird buchstäblich mit einem Granatapfel geöffnet, in diesem Moment bricht sie auf, „heiligt das Haus“, füllt es mit Gesundheit, Glück und Freude – in einer so großen Menge wie Körner in einem Granatapfel.





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