Bulgarien: versuchter Einmarsch ins Parlament, verletzt

Demonstranten gegen die „Grünen Zertifikate“ kamen gestern zu einer Großkundgebung in die bulgarische Hauptstadt und versuchten, das Parlament zu stürmen.

Laut TASS war der Grund die Einführung von Impfbescheinigungen im Land für den Besuch öffentlicher Orte. Tausende Menschen aus verschiedenen Regionen versammelten sich in Sofia auf dem Platz vor der Volksversammlung. Sie umzingelten das Parlamentsgebäude und versuchten hineinzukommen. Sie wurden laut nova.bg durch eine Polizeiabsperrung verhindert. Infolge des Ansturms und Zusammenstößen mit der Polizei gibt es Verletzte. Vor dem Gebäude stellten die Demonstranten einen symbolischen Galgen auf und machten sich dann auf den Weg zum Gesundheitsministerium.

Organisiert wurden die Protestaktionen von der politischen Partei „Renaissance“. Seine Vertreter erklärten:

„Wir sind gegen grüne Zertifikate, weil sie die Impfpflicht von freiwilligen zu einer Pflicht machen, die normale Arbeit, das Studium und das gesellschaftliche Leben beeinträchtigen.“

Sie kritisierten die Massentests von Kindern und die Unwirksamkeit der Lösung der medizinischen Krise. Die Demonstranten forderten die Abschaffung der Ausweispflicht, die ihrer Meinung nach gegen die Rechte verstößt und zur Impfung zwingt.

Die stellvertretende Gruppe „Renaissance“ verließ den Plenarsaal der NA-Sitzung, um sich der Protestaktion anzuschließen. Gleichzeitig rief die größte Polizeigewerkschaft die Demonstranten auf, eine Eskalation der Spannungen zu vermeiden. Vor Beginn der Aktion wurde auf dem Platz vor der Nationalversammlung ein Wasserwerfer aufgestellt.

Fernsehaufnahmen zeigten, wie verschiedene Objekte auf Polizeibeamte flogen. Nach Angaben der bulgarischen Polizei wurden vier ihrer Beamten bei einem versuchten Einmarsch in das Parlament verletzt. Mindestens eine Person wurde vor der Demonstration wegen einer einsatzbereiten Gaspistole festgenommen.

Die Demonstration fand vor dem Hintergrund einer stark gestiegenen Zahl von Infektionsfällen mit dem Coronavirus statt. Am vergangenen Tag haben mehr als 7.000 Menschen einen positiven Test erhalten.





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