Die Welt ist zusammengebrochen…

Laut den heute veröffentlichten Eurostat-Daten für 2020 sind 27,5 % der Griechen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht, verglichen mit 21,9 % im EU-Durchschnitt.

Griechenland liegt in der EU (27,5 %) in Bezug auf den Prozentsatz der von Armut bedrohten Bevölkerung an dritter Stelle, nach Rumänien (35,8 %) und Bulgarien (33,6 %). Es folgen Spanien mit einem Anteil (27 %), Litauen (24,5 %), Estland (22,8 %) und Deutschland (22,5 %).

Die niedrigsten Raten wurden in der Tschechischen Republik (11,5 %), der Slowakei (13,8 %), Slowenien (14,3 %), den Niederlanden (15,8 %) und Finnland (15,9 %) verzeichnet.

Insbesondere in Griechenland leben 31,5 % der minderjährigen Bevölkerung (Personen unter 18 Jahren) nahe der Armutsgrenze oder der sozialen Ausgrenzung, verglichen mit 24,2 % in der EU.

Darüber hinaus sind laut Eurostat 29,7 % der Haushalte mit Kindern in Griechenland (gegenüber 22,3 % in der EU) und 25,7 % der Haushalte ohne Kinder (gegenüber 21,6 % in der EU) von Armut oder sozialer Isolation bedroht.

In ganz Griechenland sind 28,8 % der Frauen und 26,1 % der Männer von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht (im Vergleich zu 22,9 % bzw. 20,9 % in der EU).

67,5 % der Arbeitslosen in Griechenland und 16,1 % der Erwerbstätigen sind von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht. Die entsprechenden Prozentsätze in der EU betragen 66,2 % und 11,8 %.

Eurostat hat diese Daten anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung der Armut veröffentlicht.

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